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| Athanor |
AthanorDer Athanor ist ein spezieller Ofen, der von den Alchemisten benutzt wurde. Der Name leitet sich aus dem arabischen Wort at-tannur für (Back)Ofen bzw. Wasserrohr ab.
Funktion und Zubehör von alchemistischen Öfen
Für alchemistische Prozesse spielten Erwärmung oder Erhitzung eine wichtige Rolle.
Ein wichtiger Prozess war zum Beispiel die Destillation. Indem man sie erhitzte, verdampfte eine flüssige Substanz. Die Dämpfe kondensierten und wurden in eine Destilliervorlage abgeleitet. Ganz ähnlich verhält es sich mit der Sublimation: Bei diesem Verfahren wurde eine feste Substanz erhitzt; deren Dämpfe setzten sich in fester Form an den kühleren Stellen des Sublimationsgefäßes wieder ab. Ein weiteres wichtiges Verfahren stellt das Digerieren (von lateinisch digerere, verdauen) dar. Der Alchemist verstand darunter einen Verdauungs- oder Reifungsprozess. Er gab die Substanzen in ein fest verschlossenes Gefäß und ließ sie unter gleichmäßiger Temperatur einige Tage oder Wochen "reifen".
Im Mittelalter stellte es ein Problem dar, die Hitzezufuhr der Öfen zu regeln. Nachdem im 16. Jahrhundert Stellschieber erfunden worden waren, mit denen man die Luftzufuhr regeln konnte, war auch das Erreichen von verschiedenen Hitzgraden im gleichen Ofen möglich. Bevor es diese Stellschieber gab, musste der Alchemist für jeden Hitzegrad der für einen speziellen Vorgang benötigt wurde, einen eigenen Ofen haben.
Die Öfen waren meist aus Backsteinen erbaut und mit einem speziellen Ofenlehm verkittet. Es gab auch Metallöfen, die aus Kupfer oder Eisen bestanden. Auch aus Ton stellte man Öfen her. Das Heizmaterial waren Holz oder Holzkohle. Jeder Ofen besaß im Prinzip einen Aschen-, einen Feuer- und einen Arbeitsraum. Diese waren allerdings nicht immer voneinander getrennt.
Ofentypen
Der Athanor wurde auch Philosophischer Ofen genannt, denn in ihm sollte der Stein der Weisen (lapis philosophorum) hergestellt werden. In einem philosophischen Ofen konnte eine Substanz in einem verschlossenen Gefäß über eine längere Zeit mit milder und gleichmäßiger Wärme behandelt werden. Der Aufbau des Ofens war turmförmig und in seinem Inneren befand sich ein ovales, zugeschmolzenes Gefäß (philosophisches Ei). Dieses Gefäß enthielt die Substanz, die zum Stein der Weisen umgeformt werden sollte.
Im 16. Jahrhundert kam mit dem sogenannten Bequemlichkeitsofen (auch fauler Heinz oder Piger Henricus genannt) ein Ofentyp in Gebrauch, der über einen gesonderten Schacht für das Brennmaterial verfügte. Aus diesem Schacht rutschte die Holzkohle stetig nach, so dass verbrauchtes Brennmaterial automatisch nachgefüllt wurde. Der Alchemist musste also nicht regelmäßig Holzkohle nachlegen.
Literatur
- Bernhard Dietrich Haage: Alchemie im Mittelalter. Ideen und Bilder - von Zosimos bis Paracelsus, Düsseldorf, Zürich 2000, ISBN 3-7608-1222-8
- Claus Priesner und Karin Figalla: Alchemie. Lexikon einer hermetischen Wissenschaft, München 1998, ISBN 3-406-44106-8
- Gedicht von Gellu Naum Athanor in Gellu Naum, Black Box ISBN 3-851-29102-6
Sonstiges
Die [http://www.athanor.de/ Athanor Akademie für Darstellende Kunst Burghausen] ist nach diesem "Schmelztiegel" benannt. Gründer: David Esrig
Kategorie:Alchemie
Ofen
Ein Ofen ist eine Vorrichtung zur kontrollierten Erzeugung von Wärme, meist durch Verbrennung von Brennholz und fossilen Brennstoffen wie Gas Öl oder Kohle.
Öfen existieren in verschiedenen Bauformen und für verschiedene Anwendungen, von einfachen überkuppelten Feuerstellen zum Backen und Heizen bis zu den großen Hochöfen zum Erzeugen von Stahl des industriellen Zeitalters.
Anwendungen
industriellen Zeitalters
Die erzeugte Wärme des Ofens wird für unterschiedliche Zwecke eingesetzt:
Heizung
- Zimmerofen als Wärmequelle von Räumen, die Bauformen reichen vom einfachen Holzofen bis zu Kamin- oder Kachelöfen.
- Taschenofen als tragbare Wärmequelle
Produktion
Industrieöfen umfassen Prozesse wie das Schmelzen, Anlassen, Härten, Tempern, Trocknen und Verformen von Werkstücken aus Metall, Glas und Kunststoff, Herstellung von Metallen (Schmelzprozesse und Pulvermetallurgie), Herstellung oder Behandlung von Stoffen für die Chemische-, Farben-, Holz-, Elektronik-, Fahrzeug- und Lebensmittelindustrie, aber auch Recycling, Bodenaufbereitung, Müllverbrennung.
Man unterscheidet verschiedene Ofenarten nach der Anwendung:
- Hochöfen zur Gewinnung von Roheisen aus Erz.
- Kupolofen zur Herstellung von Gusseisen aus Roheisen und Schrott.
- Lichtbogenofen elektrischer Ofen zur Stahlschmelze
- Induktionsofen elektrischer Ofen um Metalle zu erwärmen oder zu schmelzen
- Thermoprozessanlagen: Dabei handelt es sich um eine der wichtigsten Anwendungen von Öfen neben der Wärme- und Stromerzeugung. 1995 wurden 38% des deutschen industriellen Energieverbrauchs durch Thermoprozessanlagen verursacht.
- Drehrohrofen
- Drehherdofen
- Durchlaufofen (auch Bandöfen und Rollenherdöfen),
- Durchstoßofen
- Durchziehofen
- Fallschachtofen
- Herdwagenofen
- Hubbalkenofen
- Hubherdofen
- Kammerofen
- Paternosterofen
- Retortenofen
- Trommelofen
- Das Brennen und Glasieren von Ziegeln, Keramik und Töpferwaren in einem Brennofen
Deutschland ist neben den USA und Japan das wichtigste Herstellerland von Industrieöfen (in Deutschland gibt es ca. 270 Hersteller von Industrieöfen).
Nahrungsmittel
Der Backofen zum Backen von Brot, Kuchen und zur Erwärmung von Speisen in Bäckereien, Küchen und Haushalten. In Haushalten ist der Backofen meist mit Gasbrennstellen oder elektrischen Herdplatten in einem Gerät kombiniert.
Ofenarten
- Der Solarofen nutzt die Energie des Lichtes der Sonne um mittels eines Spiegels in dessen Brennpunkt Wasser und Essen zu erwärmen.
- Der aus Lehm gebaute Lehmofen
historische Öfen
- Der Brasero ist ein mobiler Ofen auf Kohlebasis, wird heute nicht mehr genutzt.
- Zum Ausschmelzen von Eisen aus Erz oder Raseneisenstein benützten unsere Vorfahren Rennöfen.
Weblinks
- [http://www.nabertherm.de Nabertherm GmbH] DE
- [http://www.hwamheatdesign.com HWAM Heat Design] ([http://www.abc-pejs.com ABC-Pejse]) DK
- [http://www.cera.de Cera] DE
- [http://www.krog-iversen.dk Krog-Iversen] DK
- [http://www.rika.at Rika] AT
Kategorie:Wärmeenergietechnik
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AlchemistenDie Alchemie (auch Alchimie) ist ein alter Zweig der Naturphilosophie und wurde im 17./18. Jahrhundert sukzessive von der modernen Chemie und Pharmakologie abgeloest. Die Kunst der Alchemie wurde von Alchemisten (auch Alchimisten) praktiziert. In heutiger Zeit bezeichnen sich manche Vertreter von Pseudowissenschaften ebenfalls als Alchemisten. Zur Möglichkeit der künstlichen Herstellung von Gold (siehe Goldsynthese) und von anderen Edelmetallen (siehe Edelmetallsynthese).
Herkunft
Es wird angenommen, dass sich das Wort Alchemie vom arabischen „al-kymiya“ bzw. vom griechischen "χυμεία" (chymeia) herleitet. Ersteres entspricht dem Namen mit dem die alten Ägypter selbst ihr Land bezeichneten, d. h. Alchemie wird hier als „Kunst der Ägypter“ verstanden, im Sinne des Letzteren als „Lehre des Gießens“. Anhand der Etymologie werden bereits ihre Ursprünge im alten Ägypten und im (hellenistischen) Griechenland deutlich.
Aufgabengebiet und Errungenschaften
Die Alchemie war teilweise von der Idee der künstlichen Herstellung von Gold getrieben, auf der Suche nach dem Stein der Weisen oder dem Universallösungsmittel Alkahest. Dabei arbeitete sie hauptsächlich mit der Methode Versuch und Irrtum (Trial and Error), die auch heute noch eine wichtige Methode zur Erkenntnisgewinnung ist. Die Alchemisten waren der Meinung, chemische Elemente könnten ineinander umgewandelt (transmutiert) werden.
Alchemisten befassten sich, im Gegensatz zu gelegentlichen Falschangaben, nicht mit der Herstellung lebender Kunstwesen (Homunculus, Basilisk). Anklänge an diese okkulten Experimente finden sich beispielsweise noch in Goethes Faust I und Faust II und in Meyrinks Golem.
Wir verdanken der Alchemie unter anderem die (Wieder-)Erfindung des Porzellans und Schwarzpulvers in Europa. Berühmte Alchemisten waren z. B. Vincentius Cascariolo aus Bologna, der 1604 erstmals einen Phosphoreszenz-Farbstoff herstellte, den so genannten „Bologneser Leuchtstein” oder „Lapis Solaris”. Diese Entdeckung beförderte Diskussionen über die Natur des Lichtes und führte bereits 1652 zu ersten spektroskopischen Untersuchungen. Der Hamburger Heinrich Hennig Brand war ein weiterer wichtiger Alchemist. Er entdeckte 1669 die Chemilumineszenz des weißen Phosphors („Phosphorus mirabilis“) und damit die erste Chemilumineszenzreaktion überhaupt. Diese Chemilumineszenzreaktion fand als Mitscherlich-Probe Eingang in die forensische Chemie und ist auch heute noch ein beeindruckendes Experiment.
Arbeitsmittel
Wichtige Grundlage und sozusagen die Bibel der Alchemisten war die Tabula Smaragdina. Sie ist eine dem Hermes Trismegistos zugeschriebene, ursprünglich wohl griechische, später in lateinischer Fassung verbreitete Sammlung von wenigen, schwer verständlichen und auslegungsbedürftigen Sätzen, in denen die gesamte Weltweisheit enthalten sein sollte.
Ein spezieller Ofentyp der Alchemisten wird Athanor genannt.
Manche Gefäße der Alchemisten werden nach Tieren benannt, so z. B. Igel oder Gans oder das Menschliche Paar.
Philosophische Bedeutung
Allerdings handelt es sich bei der Alchemie nicht nur um eine praktische Disziplin im Sinne einer Proto-Chemie. Sie hat vielmehr auch eine philosophische Dimension: die verschiedenen alchemischen Vorgänge – wie beispielsweise die Umwandlung eines bestimmten Metalls in ein anderes – stehen hier für die Entwicklung des Menschen, d. h. für inner-psychische Prozesse. Diesen psychologischen Aspekt der Alchemie betonte vor allem der schweizer Psychiater und Psychoanalytiker Carl Gustav Jung, der sich eingehend mit ihr beschäftigte und versuchte, sie für seine Analytische Psychologie fruchtbar zu machen.
Bedeutende Alchemisten
Alchemisten des alten Ägypten, sowie der Griechischen und Römischen Antike
- Hermes Trismegistos (legendär)
- Ostanes (vor 500 v. Chr.)
- Xamolxides (ca. 550 v. Chr)
- Empedokles (ca. 490–430 v. Chr)
- Demokrit (ca. 470–380 v. Chr)
- Maria die Alchemistin (ca. 470 v. Chr.)
- Zosimus aus Panopolis (ca. 250 bis ca. 310 n. Chr.)
Chinesische Alchemisten
In China haben sich innerhalb daoistischer Strömungen solche der Inneren Wandlung Neidan und solche der äußeren Wandlung Waidan herausgebildet, die in ihren Anfängen allerdings noch nicht geschieden waren. Das mit dem Prinzip des Dao verknüpfte Streben nach Unsterblichkeit – allerdings eigentlich im Sinne der Vollendung und Einswerdung im Dao – wurde ganzheitlich auf Körper und Geist bezogen, sodass es auch einige Alchemisten innerhalb der chinesischen Geschichte gab, die versuchten Metalle zu veredeln, dabei nebenbei das Schießpulver entdeckten und nach einem Elixier [dan] suchten, das irdische Unsterblichkeit ermögliche. Dies war aber als Ergänzung zu den inneren Arbeiten Qigong, Meditation, Fasten etc. gedacht.
Die ersten Spezialisten in den Künsten der Unsterblichkeit waren die Fangshi, die als einsiedlerische Weise in den Bergen lebten, schamanistische Praktiken anboten, von Kaisern und Adeligen besucht und gelegentlich unterstützt wurden.
Aus dieser Tradition kommt Wei Boyang, Autor des ältesten chinesischen alchemistischen Traktats Thouyi cantong qi („Über das Vereinigen der Entsprechungen“), der gemäß der Legende während des 2. Jh. n. Chr. gelebt haben soll. Ihm wird folgender Mythos nachgesagt: Nachdem der Hund an einem Experiment das rechte Elixier betreffend tot umfiel, sprach der Meister: „Ich habe den Weg der Welt, meine Familie und Freunde aufgegeben, um in den Bergen zu leben. Es wäre schamvoll, zurückzugehen, ohne das Dao der heiligen Unsterblichen gefunden zu haben. Durch dieses Elixier zu sterben kann nicht schlechter sein, als ohne es zu leben. So muss ich es dann zu mir nehmen.“ Auch er schluckte das Elixier und fiel auf der Stelle tot um. Nachdem die enttäuschten Schüler gegangen waren, erwachten Hund und Meister und schwebten zum Himmel empor, um Unsterbliche zu werden.
Ein anderer war Ge Hong (284–364 n. Chr.). Sein Hauptwerk heißt Baopuzi („Er, der den unbehauenen Klotz umarmt“ oder „Der Meister, der die Schlichtheit umfaßt“). Die Shangqing-Schule nahm später einige seiner Techniken auf.
Lü Dongbin, einer der Acht Unsterblichen, soll einer der ersten gewesen sein, der sich ausschließlich der Inneren Alchemie zuwandte. Sein Schüler war Liu Haichan; von diesem soll Zhang Boduan (987–1082 n. Chr.) sein Wissen erhalten haben. Er schrieb das Wuzhen pian („Über das Begreifen der Wirklichkeit“), welches die Ausdrucksweise der äußeren Alchemie auf die inneren Wandlungen überträgt. Ziel sei die Erschaffung des shengtai („geistiger Embryo“ der Unsterblichkeit). Es begründeten sich nach seinem Tod viele Schulen des Neidan. Seine Schüler begründeten etwa den südlichen Zweig der „Schule der Vollkommenen Wirklichkeit“ (wörtlich: Der Weg der Verwirklichung der Wahrheit").
Alchemisten des Islamischen Kulturkreises
- Kalid ben Jazichi (7.–8. Jh.)
- Kalid ben Jesid (geboren 702?)
- Geber (ca. 721–815), Vater der Chemie
- Rhazes (ca. 860–ca. 930)
- Avicenna (980–1037)
- Kalid Rachaibibi (ca. 11. Jh.)
- Muhyi-d-Din Ibn Arabi (1165–1240)
- Abdul-Qasim al Iraqi (13. Jh.)
Abendländische Alchemisten
Abdul-Qasim al Iraqi
- Artephius (12. Jahrhundert)
- Nikolaus Flamel (1330 bis ca. 1413)
- Bernhardus Trevisanus (1406–1490)
- Berthold der Schwarze (lebte im 14. Jahrhundert)
- Basilius Valentinus (Lebensdaten unbekannt)
- Paracelsus (1493–1541)
- Johann Georg Faust (ca. 1480–1540)
- Johann Hartmann (1568–1631)
- Johann Friedrich Böttger (1682–1719)
- Isaac Newton (1642–1727)
- Giacomo Girolamo Casanova (1725–1798)
- Alessandro Cagliostro (1743–1795)
- Fulcanelli (1887–1932)
- Albert Riedel (1911–1984)
- Alexander von Bernus (1880–1965)
Literatur
Quellen
- Johann Agricola: Chymische Medicin: ein Kompendium der Bereitung und Anwendung alchemistischer Heilmittel (Originaltitel: Commentariorum, notarum, observationum & animadversionum in Johannis Poppii Chymische Medicin), Nach der Erstausgabe Leipzig, Schürer und Götze, 1638/39 herausgegeben, eingeleitet und mit einer biographischen Skizze versehen von Oliver Humberg, Elberfeld 2000 ISBN 3-9802788-5-9
Ältere Ausgaben in Neuauflage
- Alexander von Bernus: Alchymie und Heilkunst 5. Auflage Dornach 1994 ISBN 3-7235-0757-3 (1. Auflage von 1936)
- Gottlieb Latz: Die Alchemie, das ist die Lehre von den grossen Geheim-Mitteln der Alchemisten und den Speculationen, welche man an sie Knüpfte: Ein Buch, welches zunaechst für Aerzte geschrieben [ist, zugleich aber auch jedem gebildeten Denker geboten wird]. 1. Auflage Bonn 1869, 2. Auflage Köln 2003 (Nachdruck) ISBN 3-89836-342-2
- Dr. Musallam: Alchimie: Der Stein der Weisen
Moderne Forschungsliteratur
- Julius Evola: Die hermetische Tradition. ISBN 3-7787-7042-X
- Helmut Gebelein: Alchemie. 2. Auflage München 1996, ISBN 3-424-01062-6
- Helmut Gebelein: Alchemie. (Diederichs kompakt), Kreuzlingen, München 2004, ISBN 3-7205-2501-5
- Bernhard Dietrich Haage: Alchemie im Mittelalter: Ideen und Bilder – von Zosimos bis Paracelsus. Düsseldorf, Zürich 2000, ISBN 3-7608-1222-8
- Daniel Hornfisher: Löwe und Phönix. ISBN 3-591-08432-8
- Johannes Helmond: Die entschleierte Alchemie. ISBN 3-87683-044-3
- C.G. Jung: Psychologie und Alchemie. Gesammelte Werke, Bd. 12, ISBN 3-530-40712-7
- C.G. Jung: Mysterium Coniunctionis. Gesammelte Werke, Bd. 14, 3 Bde, ISBN 3-530-40714-3 (Bd. 3 von Marie-Louise von Franz, ISBN 3-530-40799-2)
- C.G. Jung: Studien über alchemistische Vorstellungen. Gesammelte Werke, Bd. 13, ISBN 3-530-40713-5
- Claus Priesner, Karin Figala (Hrsg.): Alchemie: Lexikon einer hermetischen Wissenschaft. München 1998, ISBN 3-406-44106-8
- Gabriele Quinque: Splendor Solis – Das Purpurbad Seele, 22 Pforten der initiatischen Alchemie. Esoterische Interpretation einer alten Bilderhandschrift, ISBN 3-935937-26-1
- Alexander Roob: Das hermetische Museum. Alchemie & Mystik. Köln 1996, ISBN 3-8228-8803-6
- Ulli Seegers: Alchemie des Sehens. Hermetische Kunst im 20. Jahrhundert. Antonin Artaud, Yves Klein, Sigmar Polke. Köln: König 2003 (Kunstwissenschaftliche Bibliothek; Bd. 21), ISBN 3-88375-701-2
Trivia
Das berühmte Buch Der Alchimist von Paulo Coelho befasst sich nur am Rande mit Alchemie, es geht viel mehr um Selbstfindung.
Weblinks
- [http://www2.uni-jena.de/chemie/institute/oc/weiss/mitscherlich Mitscherlich-Probe bei uni-jena.de]
- http://www.alchemywebsite.com/
- http://www.fk-alchemie.de/
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Kategorie:Überholte Theorie
ja:錬金術
Kondensation
Als Kondensieren bezeichnet man das Übergehen eines Stoffes vom gasförmigen in den flüssigen Aggregatzustand. Den Vorgang selbst bezeichnet man als Kondensation bzw. physikalische Kondensation, das Produkt als Kondensat. Dieser Prozess erfolgt bei konstantem Druck immer bei einer bestimmten Temperatur, die Kondensationspunkt genannt wird. Während des Übergangs bleibt die Temperatur konstant, sämtliche entzogene Wärme wird in Form der Kondensationswärme in die Zustandsänderung investiert. Das Gegenteil des Kondensierens ist das Verdampfen oder die Verdunstung.
Großtechnische Anwendung
Innerhalb von Dampfkraftwerken ist die Kondensation des Abdampfes aus der Dampfturbine am Kondensator ein wesentlicher Verfahrensabschnitt. Mit der Verflüssigung des Wasserdampfeses wird zu einem Speisewasser für den Dampferzeuger bereit gestellt, sowie der thermodynamisch notwendige Schritt des Entzugs der Abwärme aus dem Wasserdampf vollzogen.
Chemieanlagen
Bei großen Chemieparks ist die Kondensation von Wasserdampf eine wirtschaftliche bedeutende Größe. Die Energieversorgung für chemische Prozesse in den einzelnen Betrieben erfolgt mit Wasserdampf. Nach Abgabe der thermischen Energie liegt kondensiertes Wasser vor, das über Ringleitungen gesammelt wird. Dieses im Normalfall „reine“ Wasser wird nach Qualitätskontrollen und eventueller Aufbereitung wieder dem Dampferzeuger als sogenanntes Speisewasser zur Erzeugung von Dampf zugeführt. Durch eine solche Kondensatrückführung lassen sich je nach Größe des Chemieparks Einsparungen in Millionen Euro Höhe erzielen.
Siehe auch
- Kondensationsreaktion
- Kondensator
Kategorie:Meteorologie
Kategorie:Thermodynamik
ja:凝縮
simple:Condensation
SublimierenSublimierung oder Sublimation ist ein Begriff
- aus der Physik und beschreibt den Wechsel von Aggregatszuständen, siehe Sublimation (Physik).
- aus der Psychoanalyse und beschreibt einen Abwehrmechanismus, siehe Sublimierung (Psyche).
MazerierenDie Mazeration bzw. das Mazerieren ist ein chemisches Verfahren, bei dem ein Körper oder Gegenstand einige Zeit der Einwirkung einer Flüssigkeit wie zum Beispiel Wasser, Öl oder Alkohol ausgesetzt wird, welche als Lösungsmittel für bestimmte Inhaltsstoffe dieses Gegenstandes dient, das Produkt wird als Mazerat bezeichnet. Wird dieser Prozess durch Wärmezufuhr unterstützt, spricht man von Digerieren.
Dabei wird der Gegenstand oder Körper als solcher nicht aufgelöst, sondern nur bestimmte Bestandteile davon gehen in die Flüssigkeit über, die als Lösungsmittel dient. Etwa bestimmte Farb- und Aromastoffe bei der Herstellung von aromatisierten Spirituosen, Bitter, Likör, während die ursprünglichen Träger dieser Substanzen (Schalen, Wurzeln) erhalten bleiben.
Die Wahl der Flüssigkeit hängt von ihrem jeweiligen Lösungsvermögen bezüglich des zu lösenden Stoffes ab.
In der Pharmazie wird die Lösung, die man beim Mazerieren erhält, als "Kalter Aufguss" bezeichnet.
Anwendungsgebiete der Mazeration sind die Pharmazie, die Medizin und Naturheilkunde, aber auch die Lebensmitteltechnik.
Neben dem chemischen Vorgang benutzt die Medizin den Ausdruck Mazeration auch für die Aufweichung eines Gewebes, die bei längerem Kontakt bzw. bei der Durchtränkung mit einer Flüssigkeit (z.B. Speichel) entsteht.
Siehe auch: Enfleurage
Kategorie:Chemie
16. Jahrhundert
Das 16. Jahrhundert begann am 1. Januar 1501 und endete am 31. Dezember 1600.
Mit der Reformation Luther im Jahre 1517 endete das Spätmittelalter in Europa, und es begann damit die Epoche der frühen Neuzeit.
Ereignisse/Entwicklungen
- Weitergehende Reformation der Kirche
- König Heinrich VIII. (England) bricht mit der katholischen Kirche (1533)
- Religionskrieg zwischen Katholiken und Hugenotten in Frankreich
- Die Zeit der großen europäischen Hexenverfolgung beginnt gegen Ende des Jahrhunderts
- Erste Erdumseglung von Ferdinand Magellans Expedition.
- Die Türken schlagen Ungarn (Schlacht bei Mohács, 1526) und belagern Wien (Erste Wiener Türkenbelagerung, 1529)
- Kopernikus veröffentlicht seine Theorie vom heliozentrischen Weltbild (1543)
- Der Gregorianische Kalender wird in vielen katholischen Ländern eingeführt (1582)
- Die britische Flotte unter Sir Francis Drake schlägt die spanische Armada vernichtend (1588)
Persönlichkeiten
- Martin Luther, religiöser Reformator
- Michelangelo Buonarotti, Maler und Bildhauer
- Thomas More, englischer Politiker und Schriftsteller
- Miguel de Cervantes, spanischer Schriftsteller
- Elizabeth I., englische Königin
- Philip II., spanischer König
- Nostradamus, Arzt, wurde berühmt für seine Prophezeiungen
- Nikolaus Kopernikus, Astronom
- Mary Queen of Scots, Königin Schottlands und Mutter James I of England and VI of Scotland
- William Shakespeare, englischer Dichter und Dramatiker
Erfindungen und Entdeckungen
- Erfindung des Spinnrads.
01-16
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ja:16世紀
ko:16세기
Stein der WeisenUnter dem Stein der Weisen (lat.: Lapis philosophorum; arab.: El Iksir, daraus im Deutschen „Elixier“) stellten sich die Alchemisten seit der Spätantike eine Substanz vor, durch die man unedle Metalle in Gold oder Silber verwandeln könne. Eine derartige Umwandlung ist den Alchimisten niemals gelungen.
Die Verwandlung der unedlen Metalle sollte durch Zusatz einer geringen Menge dieser Substanz möglich sein. Wenn der Stein die Kraft besäße, sämtliche unedle Metalle in jedem Mengenverhältnis in Gold zu verwandeln, sollte er das Universal heißen, beschränkte sich seine Kraft auf die Verwandlung eines bestimmtes Metalls, sollte er Partikular heißen. Für den Stein der Weisen existierten verschiedene Bezeichnungen: Roter Löwe, Großes Elixier, Magisterium, Rote Tinktur, Panazee des Lebens. Aus dem „Stein der Weisen“ sollte sich auch, vor allem in den Vorstellungen der Araber, eine Universalmedizin gewinnen lassen, die auf den menschlichen Körper heilend, stärkend und verjüngend wirken sollte. Wer dies Mittel gefunden hätte, sollte Adept genannt werden. Ein weniger vollkommenes Mittel, das unedle Metalle in Silber verwandeln könne, sollte Weißer Löwe, Weiße Tinktur, das Kleine Elixier oder Magisterium heißen. Noch bis 1819 bestand in Deutschland eine alchimistische Gesellschaft, die Hermetische Gesellschaft.
Auf der Suche nach dem Stein der Weisen erfand der Alchemist Johann Friedrich Böttger um 1717 das europäische Pendant des chinesischen Porzellans.
1669 entdeckte Hennig Brand, ein deutscher Apotheker und Alchemist, auf der Suche nach dem Stein der Weisen (als er Urin destillierte und der Rückstand glühte) das chemische Element Phosphor.
Weblinks
- [http://gutenberg.spiegel.de/andersen/maerchen/Druckversion_stein.htm Hans Christian Andersens Geschichte in einer Online-Fassung]
Kategorie:Alchemie
Kategorie:Fiktiver Gegenstand
Kategorie:Gold
Kategorie:Rosenkreuzer
ja:賢者の石
David EsrigDavid Esrig ( - 23. September 1935 in Haifa) ist ein rumänischer Regisseur.
Er studierte Regie an der Bukarester Theater-und Filmuniversität "I.L. Caragiale". Diplom 1958, Promotion 1967, Habilitation 1969, Dr. phil. habil 1978.
1973 verließ er Rumänien und siedelte nach Deutschland über. Er war Schauspieldirektor am Nationaltheater Bukarest, am Stadttheater Bern (1979 - 1980) und am Stadttheater Essen (1981 - 1984).
1995 gründete Esrig die [http://www.athanor.de Athanor Akademie für Darstellende Kunst] in Burghausen, eine Akademie für Schauspiel und Regie in den Fächern Theater und Film.
Inszenierungen
- Troilus und Cressida von William Shakespeare 1965 und 1972 und 1979
- Rameaus Neffe von Diderot (1968)
- Die Spässe des Scapin von Molière (1978)
- Der Golem (1992)
Publikationen
- Tabarin (1974)
- Commedia dell'arte - Eine Bildgeschichte der Kunst des Spektakels (1985)
Preise
- Preis des "Théâtre des Nations" 1965
- Preis des BITEF-Festivals Belgrad 1967 für "Troilus und Cressida" (zusammen mit Jerzy Grotowski und Otomar Krejca)
- Preis für die Erneuerungen alter Theatertraditionen (BITEF-Festival Belgrad 1973)
Auszeichnungen
- Ehrenpräsident des III. Europäischen Treffens der Schauspielschulen in Bukarest (1995)
- Nationaler Kulturpreis Rumäniens (2003)
- Nationaler Verdienstorden für die Verdienste um die Förderung der Demokratie und der rumänischen Kultur in der Welt (2004)
- Ehrendoktor der Universität Bukarest (2005)
Weblinks
- http://www.athanor.de
Esrig, David
Esrig, David
Esrig, David
Esrig, David
Le Seigneur des anneaux ko:반지의 제왕 ja:指輪物語 th:ลอร์ดออฟเดอะริงส์
Le Seigneur des Anneaux (The Lord of the Rings) est un roman épique et merveilleux écrit par John Ronald Reuel Tolkien.
Description et composition
Le Seigneur des Anneaux est la suite de Bilbo le Hobbit (Même si les deux histoires se lisent de façon indépendante), suite que son éditeur avait demandée à Tolkien. Tout en poursuivant ce conte, le Seigneur des Anneaux reste le point culminant du processus de sous-création cher à Tolkien. Durant les quinze années de sa rédaction, il s'attachera à faire vivre le monde dont il est le créateur, la Terre du milieu en développant une multitude de références, d'allusions et d'apport de connaissances externes au roman afin de relier celui-ci au Silmarillion. En effet Tolkien a longtemps espéré que ce qu'il considérait comme son œuvre majeure serait publié en même temps que Le Seigneur des Anneaux. Le livre ne fut pas publié et Tolkien ne l'acheva jamais ; son fils Christopher en publia une version posthume en 1977.
C'est une des œuvres fondamentales de la littérature dite de Fantasy, terme que Tolkien explicite dans un essai « Du conte de fée » (Faërie et autres textes).
Cette œuvre est composée de 6 livres :
- Livre I : Chapitres I à XII (Fuite vers le gué)
- Livre II : Chapitres I à X (La dissolution de la communauté)
- Livre III : Chapitre I à XI (Le Palantir)
- Livre IV : Chapitres I à X (Les choix de maître Samsagace)
- Livre V : Chapitres I à X (La porte noire s'ouvre)
- Livre VI : Chapitres I à IX (Les Havres gris)
Originellement, Tolkien avait l'intention de publier Le Seigneur des Anneaux en un seul volume, mais le prix du papier étant trop prohibitif pendant cette période d'après-guerre, il a été décidé de diviser l'œuvre en trois volumes (La Communauté de l'Anneau, livres I et II ; Les Deux Tours, livres III et IV ; ainsi que Le Retour du Roi, livres V et VI, 6 appendices et 4 indices), qui furent publiés entre 1954 et 1955.
Le coffret des trois volumes fut si répandu que l'on se réfère souvent à cette œuvre comme étant La trilogie du Seigneur des Anneaux, terme techniquement incorrect car l'œuvre fut écrite et conçue comme un seul travail. Néanmoins, Tolkien lui-même utilise dans ses lettres, de temps à autres, le terme de trilogie, terme employé par ses correspondants.
Parmi les 6 appendices, on retrouve :
- La chronologie des règnes des différentes lignées ;
- Les arbres généalogiques ;
- Un calendrier.
Un coffret britannique comprenant sept volumes suivait le modèle de division des 6 livres de Tolkien, avec les appendices de la fin du livre VI dans un volume séparé. Mais les éditions les plus courantes comportent un seul volume.
L'abréviation SdA (LotR en anglais, pour Lord of the Rings) est souvent utilisée pour se référer à l'édition en un seul volume. Pour les volumes séparés on utilise LCDA (pour La Communauté de l'Anneau), LDT (pour Les Deux Tours), LRDR (pour Le Retour du roi) (respectivement FotR ou FR, TT et RotK ou RK en anglais).
Historique de publication
Les trois premières parties furent publiées par Allen & Unwin en 1954-1955. Elles ont ensuite été publiées de nouveau, à maintes reprises, sous forme de volume simple. Un exemple de publication actuelle est ISBN 0-618-12902-2.
Au début des années 1960, Donald A. Wollheim, un auteur de science-fiction pour la maison de publication Ace books, s'est rendu compte que Le Seigneur des Anneaux ne bénéficiait pas de la protection du copyright américain à l'intérieur des États-Unis, en raison de l'édition en couverture rigide (hardcover) qui était compilée à partir de pages imprimées au Royaume-Uni pour l'édition britannique. Ace Books publia une édition sans avoir obtenu une autorisation de Tolkien et ne lui offrit aucune compensation. Tolkien le fit savoir clairement à ses fans américains qui lui écrivaient et répondit en publiant une Seconde Edition du Seigneur des Anneaux, contenant des ajouts à l'index et au Prologue, des appendices et un texte principal révisé, et une nouvelle Préface.
La pression força Ace books à abandonner l'édition non autorisée. Ace books fit un paiement à Tolkien, mais la somme était bien inférieure à ce qu'il aurait pu obtenir d'une réelle publication.
Une édition autorisée fut publiée par Ballantine Books. Elle a obtenu un grand succès commercial. Au milieu des années 1960, ce livre devient la base d'un véritable phénomène culturel. Il est même question, un temps, d'une adaptation cinématographique où joueraient les Beatles.
Les livres ont été traduits, en plusieurs douzaines de langues.
Professeur de philologie, connaissant une douzaine de langues (anciennes et modernes comme le norrois, le gotique, l'anglo-saxon, le latin, le grec, l'espagnol, le français, le russe ou l'italien), Tolkien examina plusieurs de ces traductions et émit plusieurs commentaires qui ont grandement aidé à la traduction et également à son travail en général.
(Sur les problèmes de traduction des livres de Tolkien, voir le forum de JRRVF (voir liens externes), et [http://home.datacomm.ch/shadowfax/walkingtree/cormare.html Translating Tolkien] ; quelqu'un se rappelle d'un article que Tolkien aurait écrit, qui discutait d'une demi-douzaine de traductions ?)
Le succès populaire du Seigneur des Anneaux eut pour effet d'étendre la demande pour la science-fiction et la fantasy. L'évolution de ce genre dans les années 1960 est largement due au Seigneur des Anneaux.
Comme c'est le cas dans de nombreuses productions artistiques, un grand nombre de travaux dérivatifs apparut. Le terme tolkienien est utilisé pour référer à toute œuvre de Tolkien ainsi qu'à la ligne d'histoire du SdA, souvent imitée et abusée : un groupe d'aventuriers qui unissent leurs forces dans une quête qui a pour but de sauver un monde fantastique des griffes de l'armée du seigneur des ténèbres.
Les livres
Le Seigneur des Anneaux débuta avec l'exploration personnelle de Tolkien et ses intérêts envers la philologie, les contes de fées ainsi que les sagas norroises (notamment Beowulf, le Crist of Cynewulf ou encore les Eddas) et la mythologie celte. L'idée de « l'Anneau Unique qui gouverne le monde et trompe son porteur » est présente dans le cycle des Nibelungen (saga germanique médiévale) reprise par Richard Wagner dans sa tétralogie de L'Anneau du Nibelung. Tolkien refusait cependant cette référence : « Both rings were round, and there the resemblance ceases. » (« les deux anneaux étaient ronds, et c'est là que leur ressemblance cesse »).
Tolkien continua à détailler sa création en créant une mythologie complète pour la Terre du milieu, incluant la généalogie des caractères, les langues, les runes, les calendriers ainsi que plusieurs histoires. Une grande partie de ce matériel supplémentaire est détaillé dans les appendices du SdA, et l'histoire mythologique fait partie d'un large volume à l'apparence biblique, intitulé Le Silmarillion.
L'histoire du Seigneur des Anneaux est en réalité la suite de Bilbo le hobbit et est également inspirée du récit du livre Le Silmarillion. Les hobbits se mêlent à des événements importants qui menacent leur monde entier, pendant que Sauron, le Seigneur des Ténèbres, essaie de récupérer l'Unique et ainsi regagner son pouvoir en entier perdu lors de la bataille de Dagorlad à la fin du Deuxième Âge (opposant l'Alliance des hommes et des elfes aux forces de Sauron).
Le succès du Seigneur des Anneaux amena le fils de Tolkien, Christopher, à se plonger dans les archives de son père. Une douzaine d'autres livres sont sortis avec des versions anciennes, des corrections de Tolkien... En français, seuls les Contes et Légendes Inachevés (trois tomes correspondant aux trois âges de la Terre du milieu), et le Livre des Contes Perdus (deux tomes) ont pour le moment été traduits, mais la traduction des volumes suivants de l'Histoire de la Terre du milieu est en cours chez son éditeur français, Christian Bourgois : Les Lais de Beleriand sont prévus pour fin 2005-début 2006, la traduction de la correspondance de Tolkien devant être publiée en octobre 2005, un peu avant le recueil Les Monstres et les critiques, qui contient des articles de Tolkien sur l'invention des langues ou sur des oeuvres qui ont influencé son écriture (Beowulf, Sire Gauvain et le chevalier vert).
Inspirations
Films
voir Le Seigneur des Anneaux (film).
Radio
C'est en 1956 que la BBC produisit une adaptation en 13 parties du Seigneur des Anneaux ainsi qu'une version en 6 parties pour Bilbo le hobbit. Il n'est pas certain que Tolkien eut l'occasion d'entendre la diffusion des séries. De cette version du Seigneur des Anneaux, il n'existe aucun enregistrement audio. Seul reste un enregistrement du Hobbit. L'adaptation de Bilbo le hobbit (The Hobbit) réalisée est particulièrement respectueuse du texte ; de plus, elle incorpore des références au Seigneur des Anneaux et au Silmarillion.
En 1979, une autre version fut diffusée aux USA d'abord sur les ondes puis sur support cassette et enfin sur CD. Le packaging de l'enregistrement américain ne fit aucune référence ni à l'équipe ni à la distribution. Chaque acteur fut enregistré séparément et diverses parties furent ré-assemblées. Contrairement à la version anglaise, les acteurs n'eurent aucune relation les uns avec les autres et le résultat en souffrit.
En 1981, la BBC décida de diffuser une nouvelle et ambitieuse version du Seigneur des Anneaux en 26 épisodes de 30 minutes chacun. Cette version avait pour vedette Ian Holm dans le rôle de Frodo Baggins (Frodon Sacquet), Michael Hordern dans le rôle de Gandalf, Robert Stephens jouant Aragorn et Peter Woodthorpe interprétant Gollum. Ce dernier repris son rôle de Gollum dans le film d'animation de Ralph Bakshi ; Holm fut rappelé par Peter Jackson afin d'interpréter Bilbo Baggins (Bilbon Sacquet) dans la trilogie cinématographique. Dans la version de la BBC, Bilbon fut interprété par John Le Mesurier. Après la diffusion de la série, de nouveaux éléments furent incorporés aux 26 épisodes de 13 heures. Cette version modifiée fut publiée sous forme de cassettes audio puis de CD ; récemment la BBC a réédité les épisodes dans un ensemble de trois CD correspondant au découpage du livre. Parmi les modifications, Ian Holm interprète de nouvelles ouvertures et clôtures narratives des CD.
Le script pour cette version est une adaptation de Brian Sibley et de Michael Bakewell. Leur objectif fut d'être aussi proche et respectueux du texte originel que possible. Malheureusement, le texte contient certains égarements. Ainsi Minas Anor et Minas Tirith sont considérées comme deux cités séparées ; or ces deux noms sont utilisés alternativement pour nommer la même cité. Une partie de la séquence des Cavaliers du Rohan (the Riders of Rohan) est chantée dans un style proche de l'opéra plutôt que jouée. Même si la série fut reconnue et admirée pour son ambition, la BBC ne s'est attelée à aucun autre projet d'aussi grande envergure.
Jeux
voir Le Seigneur des Anneaux (jeux).
L'univers
Voir aussi l'article Terre du milieu.
Liens externes et références
- [http://www.tolkienfrance.net/resume/chapitre.php?idOeuvre=2 TolkienFrance, résumé du Seigneur des Anneaux.]
- [http://www.yrch.com Yrch!, annuaire de lien sur Tolkien]
- [http://www.tolkiendil.com Tolkiendil, généraliste sur Tolkien]
- [http://www.jrrvf.com/sda/sda.html JRRVF, généraliste sur Tolkien]
- [http://www.elbakin.net Elbakin, sur Tolkien et la fantasy]
- [http://ardalambion.fr.free.fr Ardalambion, sur les langues inventées par Tolkien]
- [http://www.glyphweb.com/arda The encyclopaedia of Arda, encyclopédie très complète sur l'univers]
- [http://pourtolkien.free.fr Site de Vincent Ferré, auteur de livres sur J.R.R. Tolkien et chargé des publications des livres de/ sur Tolkien chez son éditeur français, Christian Bourgois]
- [http://www.lovelotr.com Love LOTR, toutes les infos de base sur les films et Tolkien]
- [http://artelio.org/article.php3?id_article=1061 Dossier complet de plusieurs articles] sur le film réalisé par Peter Jackson.
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