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| Johann Wolfgang Von Goethe |
Johann Wolfgang von GoetheJohann Wolfgang von Goethe ( - 28. August 1749 in Frankfurt am Main als J.W. Goethe; † 22. März 1832 in Weimar; auch Göthe) ist als Dichter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik. Als Verfasser von Gedichten, Dramen und Prosa-Werken gilt er als der größte deutsche Dichter und ist eine herausragende Persönlichkeit der Weltliteratur.
Weltliteratur
Leben
Herkunft und Jugend (1749–1765)
Weltliteratur
Goethes Vater, Johann Caspar Goethe ( - 1710; † 1782), war im kaiserlichen Rat vertreten. Er ging zunächst auf eine der besten Schulen des Landes, auf das Gymnasium Casimirianum in Coburg, hatte in Leipzig Rechtswissenschaften studiert, am Reichskammergericht in Wetzlar gearbeitet, Reisen nach Rom und Paris unternommen, und sich schließlich in seiner Vaterstadt Frankfurt niedergelassen, wo die Familie in einem geräumigen Haus am Großen Hirschgraben lebte. Er ging dort seinen Neigungen und Interessen nach; so widmete er sich der Zusammenstellung eines Naturalienkabinetts und der Sammlung von Gemälden.
Goethes Mutter Catharina Elisabeth Goethe ( - 1731; † 1808) war eine geborene Textor. Die Tochter des Frankfurter Bürgermeisters hatte mit 17 Jahren den damals 38-jährigen Rat Goethe geheiratet.
Außer der am 7. Dezember 1750 geborenen Schwester Cornelia Friderike Christiana starben alle anderen Geschwister früh. 1758 erkrankte Goethe an den Blattern (Pocken).
Goethe wurde von seinem Vater und durch Privatlehrer unterrichtet; auch erhielt er Unterricht im Reiten und Fechten.
Schon früh interessierte er sich für die Literatur, wobei er sein Augenmerk zunächst auf Friedrich Gottlieb Klopstock und Homer richtete. Mit 14 Jahren bewarb er sich bereits um die Mitgliedschaft in der Arkadischen Gesellschaft zu Phylandria. Auch begeisterte er sich für das Theater – so besuchte er während der französischen Besetzung 1759 häufig das französische Theater im Junghof. 1763 erlebte er ein Konzert des damals 7 Jahre alten Mozart.
Am 30. September 1765 verließ er Frankfurt, um in Leipzig das Studium der Rechte aufzunehmen.
Studium und Geniezeit (1765–1775)
Leipzig
Leipzig (1765–1768)
Von 1765 bis 1768 studierte Goethe in Leipzig. Er hörte dort die Poetikvorlesung von Christian Fürchtegott Gellert und nahm an dessen Stilübungen teil. Auch nahm er Zeichenunterricht bei Adam Friedrich Oeser, dem Direktor der Leipziger Akademie.
Er verliebte sich in Käthchen Schönkopf und besang diese Liebe in heiter-verspielten Versen in der Tradition des Rokoko (Gedichtzyklus Annette).
Auerbachs Keller und die dort beheimatete Sage von Fausts Fassritt 1525 beeindruckten ihn so sehr, dass er später Auerbachs Keller als einzigen konkret existierenden Ort in sein Drama Faust I aufnahm. – Ein Blutsturz zwang ihn, das Studium abzubrechen und am 28. August 1768 nach Frankfurt zurückzukehren.
Frankfurt/Straßburg (1768–1770)
Eine eineinhalbjährige, von manchen Rückfällen unterbrochene Genesungszeit folgte. Während der Rekonvaleszenz wurde er liebevoll von Mutter und Schwester umsorgt. Eine Freundin der Mutter, Susanne von Klettenberg, brachte ihn mit pietistischen Vorstellungen in Berührung.
Im April 1770 verließ er Frankfurt, um dem Wunsch seines Vaters entsprechend in Straßburg sein Studium zu beenden.
In Straßburg lernte er Friederike Brion, eine Pfarrerstochter, kennen. Ihr widmete er einige Gedichte, darunter z. B. „Willkommen und Abschied“, „Sessenheimer Lieder“ und „Heidenröslein“.
Frankfurt und Darmstadt (1771) und dann nach Wetzlar (1772)
Am 31. Aug. 1771 wurde Goethe in Frankfurt als Advokat zugelassen. Damals stand er in Verbindung mit dem Darmstädter Hof, der der Empfindsamkeit huldigte; aus diesem Kreis sind Schlosser und Johann Heinrich Merck hervorzuheben.
Am 10. Mai 1772 ging Goethe zum Abschluss der juristischen Ausbildung als Referendar an das Reichskammergericht in Wetzlar. Er war vom 25. Mai desselben Jahres an Rechtspraktikant am Reichskammergericht. Seine Großtante, Frau Hofrat Susanne Cornelia Lange, die in Wetzlar lebte, vermittelte ihm ein Haus, in dem er zusammen mit Jakob Heinrich Born, einem Bekannten aus der Leipziger Studienzeit und Sohn des Bürgermeisters von Leipzig, wohnte. Nach der unglücklichen Liebe zu Charlotte Buff verließ Goethe Wetzlar am 11. September 1772 wieder.
Er hatte gerade sein Studium der Rechtswissenschaften abgeschlossen und wollte auf Drängen seines Vaters Kenntnisse im Kameralrecht und in der Prozessführung sammeln. Goethes Vater hatte große Pläne mit seinem einzigen Sohn: Sein Ziel war es, ihn zum Schultheißen in Frankfurt zu machen. Daher hatte er seinen Sohn schon früh mit Rechtsbüchern vertraut gemacht und ihn viel auswendig lernen lassen.
Es war nicht so, dass Goethe das Praktikum am Reichskammergericht unwichtig gewesen wäre. Er war durchaus interessiert am Erscheinungsbild des Reichskammergerichtes, da er hoffte, sich daraus ein Bild über die Zustände im Reich machen zu können. Er nahm Veränderungen in der Rechtspraxis wahr und konnte diese als Ganzes überschauen, war sich aber der Lückenhaftigkeit seiner Fachkenntnisse beim Studienabschluss bewusst. Goethe wollte im Sinne von fortschrittlicher, humaner Rechtsprechung und Vollzug und systematisch strukturierten und philosophisch begründeten Gesetzen unter Berücksichtigung von psychischen und sozialen Faktoren arbeiten. Dies lässt sich aus den erhaltenen 28 Akten des Advokaten Goethe ableiten.
Dennoch besuchte er das Reichskammergericht sehr selten und nutzte es kaum als Ausbildungsmöglichkeit. Denn zum einen war er gegenüber der Rechtspraxis skeptisch wegen der Korruption, die er als Ausdruck der zerrütteten Verhältnisse in Deutschland sah. Diese hatte sein Vater schon, als Goethe noch ein Kind war, angeprangert. Zum anderen misstraute er dem Reichskammergericht und den Visitationen zwischen 1767 und 1776. Er glaubte wie viele andere junge Juristen, mit denen er sich im Gasthof »Zum Kronprinzen« traf, nicht, dass diese etwas verbessern könnten. Außerdem behauptet Goethe später, als er Dichtung und Wahrheit niederschreibt, es habe sich schon in seiner Kindheit gezeigt, dass er kaum aus Interesse an den Rechtswissenschaften Jurist werden wollte, sondern vielmehr aus Reiselust.
Nach dem Suizid des Gesandtschaftssekretärs Karl Wilhelm Jerusalem Ende Oktober 1772 kehrte Goethe vom 6. bis 10. November 1772 noch einmal für kurze Zeit nach Wetzlar zurück. Jerusalem war ein entfernter Bekannter von Goethe. Sein Suizid war für Goethe der Auslöser, seinen Roman Die Leiden des jungen Werthers zu schreiben. Darin verbindet er die eigenen Erlebnisse mit seiner angebeteten Charlotte Buff mit dem Schicksal Jerusalems, das er in Gesprächen mit Personen, die kurz vor seinem Tod noch mit ihm zu tun gehabt hatten, ergründete. Der Roman wird ein großer Erfolg und gilt als literarische Initialzündung der Empfindsamkeit und der Sturm und Drang-Literatur.
1774 Lahnreise mit seinen Freunden Basedow und Lavater nach Ehrenbreitstein. Im Anblick der Burg Lahneck: Geistesgruß.
Weimar (1775–1805)
Burg Lahneck
1775–1776 betreibt Goethe einen intensiven Briefwechsel mit Gräfin Augusta Louise zu Stolberg-Stolberg, die in dem adeligen Kloster zu Uetersen lebt.
1776 tritt Goethe als Geheimer Legationsrat in den Staatsdienst des Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach ein und bekam weitere politische Aufgaben. Er wohnte sechs Jahre in seinem „Gartenhaus“ (Goethes Gartenhaus), das der Herzog ihm schenkte und dessen umliegenden Garten er als Parkgarten selbst plante und gestaltete. Diesen „Garten am Stern“ bezeichnete er später in seinen Tagebüchern als „untern Garten“. Maßgeblich beteiligt war er auch an der Planung des Landschaftsgartens an der Ilm. Wollte, Gott hätte mich zum Gärtner oder Laboranten gemacht, ich könnte glücklich sein schreibt er in seinem Tagebuch.
Er lernte die Hofdame Charlotte von Stein kennen. Zehn Jahre lang verband die beiden eine innige Beziehung.
Charlotte von Stein schrieb Goethe 1780 sein Gedicht „Wanderers Nachtlied“]]
1779 wird er zum Geheimrat befördert. Die Entscheidung, das Angebot des acht Jahre jüngeren Herzog Carl August in dem Weimarer Mini-Staat ein wichtiges Amt anzunehmen, war eine für politische Reformtätigkeit. Goethe war innerhalb des Kabinetts verantwortlich für eine wachsende Zahl von Zuständigkeiten. Politik blieb – auch nach seinem Ausscheiden aus dem Staatsdienst – ein Feld, dem er seine stetige Aufmerksamkeit schenkte.
In diesen Jahren begann er sich intensiv mit der Naturwissenschaft zu beschäftigen.
Am 23. Juni 1780 wird er als Lehrling in die Weimarer Freimaurerloge Anna Amalia zu den drei Rosen aufgenommen. Der Meister vom Stuhl, Staatsminister Jakob Friedrich Freiherr von Fritsch, sah Goethe mit Skepsis und übergab daher den Hammer an Johann Christoph Bode. Er dachte sogar wegen Goethes Ernennung zum Geheimrat an Rücktritt von seinem Amt als Staatsminister. Zum Gesellen wird Goethe am 23. Juni 1781 befördert, am 2. März 1782 zum Meister erhoben. Wenige Wochen nach dieser Erhebung musste die Loge Amalia ihre Arbeit einstellen, da es in der Freimaurerei in dieser Zeit zu Zerwürfnissen kam.
Der Herzog vermietete ihm 1782 dann ein Haus am Frauenplan, das er ihm 1792 schließlich schenkte. Hier lebte Goethe bis zu seinem Tod. Auch den Garten am Frauenplan gestaltete der Dichter selbst. (1885, nach dem Tod des letzten Enkels und Erben Goethes, wurde das Haus am Frauenplan zum Nationalmuseum erklärt. Da nach dem Zweiten Weltkrieg sehr viel zerstört wurde, kam Karl Foerster nach Weimar und gestaltete den Garten neu).
Aufnahme in den Illuminatenorden am 11. Februar 1783 unter dem Namen „Abaris“, geworben von Johann Christoph Bode.
1777 Erste Reise in den Harz Am 10. Dezember ist er auf dem Brocken; dies gilt als die erste Winterbesteigung dieses Berges. 1783 erfolgt die zweite Reise in den Harz, im darauffolgenden Jahr 1784 die dritte und letzte Harzreise.
1784 entdeckte er den Zwischenkieferknochen am menschlichen Schädel.
Reise nach Italien (1786–1788)
Zwischenkieferknochen
Am 3. September 1786 verließ Goethe fluchtartig die heimischen Gefilde. In Weimar war nur seinem vertrauten Diener und Sekretär Philipp Seidel sein Reiseziel bekannt. Goethe gab sich in Italien unter dem Namen „Filippo Miller“ aus. Die ersten Briefe, welche Goethe nach Hause richtete, waren undatiert. Erst von Rom aus gab er den Nächststehenden Nachricht über seine eigentlichen Entschlüsse und die Absicht, längere Zeit in Italien zu bleiben.
Seinen Aufenthalt in Italien beschreibt Goethe in der Italienischen Reise. In Rom freundete er sich 1786 mit Heinrich Tischbein an, mit dem er 1787 unter anderem nach Neapel reiste. Im selben Jahr entstand auch das berühmte Gemälde Tischbeins, das Goethe als Reisenden in der römischen Campagna zeigt (siehe abgebildetes Detail). Auch Angelika Kauffmann lernte er dort kennen. Goethe beschreibt seinen 15-monatigen Aufenthalt in der „Hauptstadt der Welt“ als Erfüllung eines Lebenstraumes – als „einen zweiten Geburtstag, eine wahre Wiedergeburt“. Er lässt sich als Künstler von der Monumentalität der antiken Bauten inspirieren (Pantheon, Kolosseum, Kaiserthermen u. a.)und studiert antike Skulpturen (Apoll vom Belvedere, Herkules Farnese, Juno Ludovisi u. a.). Darüber hinaus beschäftigt er sich intensiv mit der italienischen Renaissance-Malerei und bewundert neben Michelangelo vor allem Raffael als den Gipfel der abendländischen Kunst und wahren Erneuerer der Antike. In den „Römischen Elegien“ (1795) blickt der Begründer der deutschen Klassik wehmütig auf sein Rom-Erlebnis zurück und äußert den Wunsch einst an der Pyramide des Cestius begraben zu werden. Damit macht er deutlich, dass der Aufenthalt in Rom der entscheidende Anstoß für die Entwicklung einer klassischen deutschen Dichtung war, die an die antike Größe anknüpft.
1788 bis 1805
Etwa ab dem 40. Lebensjahr muss Goethe unbeweglich und steif gewesen sein. Er litt, wie sich später herausstellte, unter schweren Bandscheibenschäden und Verwachsungen mehrerer Brustwirbel.
1795 begann seine Freundschaft mit Schiller, der zuerst als Historieprofessor nach Jena gekommen war. Ihre Freundschaft dauerte bis zu Schillers Tod 1805.
1798 schrieb er die Elegie „Die Metamorphose der Pflanzen“.
Nach 1805
Im Jahr nach Schillers Tod heiratete Goethe Christiane Vulpius, mit der er bereits seit 1789 zusammenlebte und mit der er den gemeinsamen Sohn August hatte.
Am Rande des Erfurter Fürstenkongresses 1808 wurde Goethe von Napoléon I. empfangen, der ihm das Kreuz der Ehrenlegion verlieh.
1814 reiste Goethe in die Rhein- und Maingegenden. 1816 starb seine Frau Christiane. 1817 begann er die „Geschichte seines botanischen Studiums“ „Zeitschrift Zur Naturwissenschaft überhaupt, besonders zur Morphologie“ (bis 1824).
Freundschaft mit Kaspar Maria von Sternberg und Karl Friedrich Zelter.
Goethe starb am 22. März 1832. Seine berühmten letzten Worte sollen „Mehr Licht!“ gewesen sein.
Er wurde am 26. März in der Fürstengruft bestattet. Seine Grabrede hielt Johann Friedrich Röhr, Generalsuperintendent in Weimar.
Nachkommen
Johann Wolfgang von Goethe und seine Frau Christiane hatten fünf Kinder. Außer August, dem ältesten, wurden alle tot geboren oder starben früh. August hatte drei Kinder: Walther Wolfgang ( - 1818), Wolfgang Maximilian ( - 1820) und Alma Sedina von Goethe ( - 1827). August starb zwei Jahre früher als Goethe selbst in Rom. Seine Frau Ottilie von Goethe gebar nach seinem Tod ein weiteres (nicht von August stammendes) Kind namens Anna Sybille, welches nach einem Jahr starb. Alma starb 1844 mit 16 Jahren, Wolfgang starb 1883 und Walther 1885. Alle waren unverheiratet, und so starben die direkten Nachkommen von Johann Wolfgang von Goethe 1885 aus. Wolfgang und Walther, der 1859 Freiherr wurde, vermachten den Nachlass der Großherzogin Sophie und dem Staat Sachsen-Weimar-Eisenach.
Friedrich Georg ( - 1657) (weitere 8 jüngere Geschwister)
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Johann Kaspar G.
+ Katharina Elisabeth Textor
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Johann Wolfgang Cornelia weitere früh Gestorbene
+ Christiane Vulpius |
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August vier früh Gestorbene
+ Ottilie von Pogwisch
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Walther Wolfgang Alma
( - ) Cornelia hatte zwei Töchter: Luise Maria Anna (1774–1811) und Julie (1777–1793; nur 16 Jahre). Luise hatte mit Ludwig Nicolovius neun Kinder. Vier davon waren früh gestorben oder kinderlos. Die anderen fünf Kinder hatten zahlreiche Nachkommen, wovon heute noch einige leben.
Einzelaspekte des Lebens
1859
Goethe ist eine faszinierende Persönlichkeit. Grund dafür ist vor allem seine Vielgestaltigkeit: Diese zeigt sich in vielen Aspekten, die sich gegenseitig erhellen. Jeder dieser Aspekte lässt sich oft über Jahrzehnte hindurch verfolgen und bildet gewissermaßen eine eigene Biografie.
Zwei spezielle Aspekte sind seine Beziehungen zu Frauen – und seine Krankheiten. Wobei diese beiden Aspekte einander insofern entgegengesetzt sind, als Frauen häufig die Anfangspunkte einer Entwicklung in Goethes Leben markieren – ein neues Kapitel wird aufgeschlagen -, während die (teilweise schweren) Erkrankungen häufig Endpunkt, Abschluss, aber auch Flucht kennzeichnen.
Lieben, Liebchen und Liebeleien: Goethe und die Frauen
Anna Katharina Schönkopf (auch „Käthchen“ und „Annette“) (1746–1810): Tochter des Zinngießers Christian Gottlieb Schönkopf, bei dessen Familie Goethe während seiner Leipziger Studienzeit den Mittagstisch nahm.
Dort lernt er 1766 das drei Jahre ältere Käthchen kennen und verliebt sich in sie; eine Liebe, die ihn zur Produktion verspielter Lyrik im Stile des Rokoko anregt (unter anderem die sogenannten Annettenlieder). Im Frühjahr 1768 wird die Beziehung gelöst, die – wegen Goethes extremer Eifersucht – von Anfang an unter Belastungen litt.
Während der Zeit der Beziehung entsteht das Stück Die Laune des Verliebten. In diesem Schäferspiel wird ein eifersüchtiger Liebhaber von seiner Eifersucht geheilt, als er erkennt, dass auch er untreu sein kann.
Auch nach dem Ende der Beziehung schrieb Goethe noch einige Zeit – durchaus galante – Briefe an Anna Katharina. Diese heiratete dann 1770 den achtbaren Juristen Dr. Karl Kanne, der später Vizebürgermeister von Leipzig wurde. Interessant ist, dass er den „von“-Titel von Graf Theodorius von Burgschaften verliehen bekam.
- Susanne von Klettenberg
- Friederike Brion
- Charlotte Buff
- Maximiliane von La Roche, Mutter von Clemens Brentano
- Lilli Schönemann
- Henriette von Lüttwitz
- Charlotte von Stein
- Christiane Vulpius
- Marianne von Willemer
- Ulrike von Levetzow
- Corona Schröter
- Christiane Friederike Wilhelmine Frommann ist Minna Herzlieb. Der Dichter hat ihr mit der Gestalt der Ottilie in seinen „Wahlverwandschaften“ ein unvergängliches Denkmal gesetzt. In Görlitz gestorben und auf dem städtischen Friedhof begraben.
- Anna Amalie von Sachsen-Weimar-Eisenach, Förderin in Weimar
Goethes Freunde
- Friedrich Schiller
- Karl Ludwig von Knebel
- Herzog Karl August
- Johann Peter Eckermann
- Johann Gottfried von Herder
- Friedrich von Müller
Goethes „Widersacher“
- Jakob Michael Reinhold Lenz
- Heinrich von Kleist
Krankheiten
- 1758: Goethe erkrankt an den Blattern (Pocken), die Narbenspuren der Krankheit bleiben ihm bis ins Alter
- 1768: Während der Leipziger Studienzeit kommt es zu einer lebensgefährlichen Erkrankung (Halsgeschwulst und Blutsturz, wohl aus einer tuberkulösen Kaverne), die möglicherweise Ausdruck einer seelischen Krise war. Goethe kehrt nach Frankfurt zurück. Es folgt eine eineinhalbjährige Genesungsphase, die von Rückfällen und Depressionen unterbrochen wird.
- 1801: Er erkrankt an einer Gesichtsrose
- 1805: Nierensteinleiden mit häufigen Koliken
- 1823: Erster Herzinfarkt und Herzbeutelentzündung
- 1830: Erneuter Blutsturz
- 1832: Erneuter Herzinfarkt mit kardiogenem Schock und Lungenödem
Einzelaspekte des Werkes
Naturwissenschaftliche Arbeiten
Lungenödem
In der Weimarer Zeit begann Goethe sich auch naturwissenschaftlich zu beschäftigen, vor allem auf dem Gebiet der Geologie und Botanik. Vor allem in Italien suchte er seine „Urpflanze“. Sein wissenschaftlicher Ansatz als Botaniker: Alles ist Blatt und durch diese Einfachheit wird die größte Mannigfaltigkeit möglich scheint heute allerdings wissenschaftlich widerlegt. Er selbst betrachtete die Farbenlehre als sein naturwissenschaftliches Hauptwerk. Aus physikalischer Sicht gilt seine Farbenlehre heute als wenig naturwissenschaftlich; gerade zu diesem Werk haben sich aber die bedeutendsten Physiker des 20. Jahrhunderts geäußert. In der Zoologie wurde er bekannt durch die Entdeckung des Zwischenkieferknochens beim Menschenembryo, dessen Fehlen bis zu diesem Zeitpunkt eines der wichtigsten Argumente gegen die Verwandtschaft des Menschen mit den Affen war.
Zu den naturwissenschaftlichen Spätwerken Goethes gehört die Spiraltendenz der Vegetation (1831) in welcher er aufzeigt, dass Lebendiges dazu tendiert, sich in Spiralen zu entfalten.
Mehr Beachtung als die Einzelergebnisse in Goethes naturwissenschaftlichen Arbeiten fand die den Naturstudien zugrunde liegende Wissenschaftsmethodik (Goetheanismus), die sich, anders als die Naturphilosophie der Romantik, als empirisch (nicht spekulativ) versteht und die im Unterschied zum positivistischen Empirismus den Menschen nicht als externen Beobachter, sondern als innerhalb des Beobachteten und als zu diesem gehörend behandelt.
Galerie
Bild:Kupfer zu J. W. Goethe, Das römische Carneval.jpg|Kupfer zu J. W. Goethe, Das römische Carneval
Bild:Die tote Ottilie, der Architekt und Nanny.jpg|Die tote Ottilie, der Architekt und Nanny – Kupferstich zu Goethes Wahlverwandtschaften
Bild:Goethes Wohnhaus am Frauenplan, 1828.jpg|Goethes Wohnhaus am Frauenplan (Weimar), 1828
Bild:Johann Friedrich Bury, Johann Wolfgang von Goethe in seinem italienischen Freundeskreis.jpg|Johann Wolfgang von Goethe in seinem italienischen Freundeskreis
Bild:Goethe, Farbenkreis zur Symbolisierung des menschlichen Geistes- und Seelenlebens, 1809.jpg|Goethe, Farbenkreis zur Symbolisierung des menschlichen Geistes- und Seelenlebens, 1809
Bild:Louis Ernst Moritz, Johann Wolfgang von Goethes Gartenhaus, 1830.jpg|Louis Ernst Moritz, Johann Wolfgang von Goethes Gartenhaus, 1830
Bild:Johann Wolfgang Goethe, Wartburg mit Mönch und Nonne, 14.12.1807.jpg|Johann Wolfgang Goethe, Wartburg mit Mönch und Nonne, 14. Dezember 1807
Bild:Goethe, Italienische Küstenlandschaft - Aquarellierte Federzeichnung.jpg|Goethe, Italienische Küstenlandschaft – Aquarellierte Federzeichnung
Bild:Gartenhaus2.JPG|Goethes Gartenhaus in Weimar
Rezeption
Empirismus
Hauptartikel: Johann Wolfgang von Goethe: Rezeption
Wie kein anderer wurde Goethe schon zu Lebzeiten als unerreichter und unerreichbarer Gipfel deutscher Dichtung stilisiert, wozu sein eigenes Auftreten im Alter zweifellos beitrug.
Goethe ist einer der berühmtesten Autoren der Weltliteratur. Seine Werke gehören in vielen Ländern zum festen Bestandteil des Literaturunterrichts und wurden vielfach vertont und verfilmt.
Werke
Einzelausgaben zu Lebzeiten (Erstausgaben)
Es war eine der besonderen Eigenarten Goethes, begonnene Dichtungen oft Jahre, manchmal Jahrzehnte liegen zu lassen, bereits gedruckte Werke erheblichen Umarbeitungen zu unterwerfen und manches Fertiggestellte erst nach langer Zeit in den Druck zu geben.
Eine chronologische Liste der Werke ist daher insofern schwierig zu erstellen, da der Zeitraum der Bearbeitung häufig unklar, das Jahr des Erstdrucks aber oft nicht mit der dichterischen Entwicklung Goethes korrespondiert. Die folgende Liste orientiert sich im Zweifelsfall am (vermutlichen) Zeitpunkt der Entstehung.
- Die Laune des Verliebten (Schäferspiel), verfasst 1768, im Druck 1806
- Die Mitschuldigen (Lustspiel), begonnen 1769, im Druck 1787
- Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand (Schauspiel), 1773
- Prometheus (Gedicht), 1774
- Neueröffnetes moralisch-politisches Puppenspiel, 1774
- Ein Fastnachtsspiel vom Pater Bray, 1774
- Jahrmarktsfest zu Plundersweilern, 1774
- Götter Helden und Wieland (Farce), 1774
- Clavigo (Trauerspiel), 1774
- Geistesgruß (Gedicht), 1774 Burg Lahneck
- Die Leiden des jungen Werther (Briefroman), 1774, 2. Fassung 1787
- Egmont (Trauerspiel), begonnen 1775, im Druck 1788
- Erwin und Elmire (Schauspiel mit Gesang), 1775
- Wilhelm Meisters theatralische Sendung („Urmeister“, Roman), ab 1776, Im Druck 1911
- Stella. Ein Schauspiel für Liebende, 1776
- Iphigenie auf Tauris (Drama), Prosafassung 1779, im Druck 1787
- Torquato Tasso (Drama), ab 1780, im Druck 1790
- Über den Zwischenkiefer der Menschen und der Tiere, 1786
- Römische Elegien, entstanden 1788–90
- Venezianische Epigramme, 1790
- Faust. Ein Fragment, 1790
- Beiträge zur Optik (Abhandlungen, 2 Bde.), 1791/92
- Der Groß-Cophta (Lustspiel), 1792
- Der Bürgergeneral (Lustspiel), 1793
- Reineke Fuchs (Tierepos), 1794
- In allen guten Stunden (freimaurerisches Bundeslied), 1775
- Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten (Rahmenerzählung), 1795
- Wilhelm Meisters Lehrjahre, 1795/96 [http://gutenberg.spiegel.de/goethe/meisterl/meisterl.htm (Text)]
- Xenien (Gedichte, zusammen mit Friedrich Schiller), 1796
- Faust. Eine Tragödie (entspricht dem ersten Teil des Faust), ab 1797, im Druck unter diesem Titel zuerst 1808 erschienen
- Das Leben des Benvenuto Cellini (Aufsatz), 1797
- Novelle, ab 1797
- Herrmann und Dorothea (Idylle in Hexametern), 1798
- Die natürliche Tochter (Trauerspiel), 1804
- Wilhelm Meisters Wanderjahre (Roman), ab 1807, im Druck 1821, erweiterte Fassung 1829 [http://gutenberg.spiegel.de/goethe/meisterw/meisterw.htm (Text)]
- Pandora (Festspiel), entstanden 1807/08, im Druck 1817
- Die Wahlverwandtschaften, 1809 [http://gutenberg.spiegel.de/goethe/wahlverw/wahlv001.htm (Text)]
- Zur Farbenlehre (wiss. Abhandlung), 1810
- Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit (autobiografische Dichtung, 4 Bde.), 1811–33
- Vom Sänger hat man viel erzählt (freimaurerisches Gedicht zum Dank des Sängers), 1815
- Wenn die Liebste zum Erwidern (freimaurerisches Gedicht zur Verschwiegenheit), 1816
- Italienische Reise, 1816/17
- Die guten Weiber, 1817
- Über Kunst und Altertum (6 Bde., zusammen mit Johann Heinrich Meyer), 1816–32
- West-östlicher Divan (Gedichte), 1819
- Einleitung zu den Trauerreden (freimaurerische Trauerrede zum Ableben des Meisters vom Stuhl Ridel), 1821
- Kampagne in Frankreich (Bericht), 1822
- Rede zum brüderlichen Andenken Wielands (freimaurerische Trauerrede), von Goethe vorgetragen am 18. Februar 1830
- Dem würdigen Bruderfeste: „Fünfzig Jahre sind vorüber“ (poetischer Dank für eine Ehrenurkunde seines fünfzigjährigen Maurerjubiläums), 1830
- Faust II. (2. Teil des Faust), 1833 (posthum veröffentlicht)
- Maximen und Reflexionen, 1833 (posthum veröffentlicht)
Ausgaben
- Karl Eibl, Fotis Jannidis und Marianne Willems (Hg.): Der junge Goethe in seiner Zeit, 2 Bde. mit einer (Windows-)CD-ROM, 1998.
Literatur
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- Karl Otto Conrady: Goethe – Leben und Werk, Artemis Verlag Zürich 1994, 1040 Seiten.
- Richard Friedenthal: Goethe – sein Leben und seine Zeit, Piper-Verlag München
- Nicholas Boyle: Goethe. Der Dichter in seiner Zeit. Aus dem Engl. übers. von Holger Fliessbach. Frankfurt am Main: Insel 2004.
- Bd. 1: 1749–1790. (Insel-Taschenbuch. 3025) ISBN 3-458-34725-9
- Bd. 2: 1790–1803. (Insel-Taschenbuch. 3050) ISBN 3-458-34750-X
- Gero von Wilpert: Goethe-Lexikon, Stuttgart 1998, Kröner, ISBN 3-520-40701-9
- Goethe, Johann Wolfgang, in: Allgemeine Deutsche Biographie, Leipzig, München 1875–1912, Bd. 9, S. 413ff.
- Wolfram Voigt/Ulrich Sucker, Johann Wolfgang von Goethe, BSB B. G. Teubner Verlagsgesellschaft, Reihe: Biographien hervorragender Naturwissenschaftler, Techniker und Mediziner Band 38, Leipzig 1987
- Renate Wieland: Schein Kritik Utopie. Zu Goethe und Hegel, München (edition text + kritik) 1992, ISBN 3-88377-419-7
- Ekkehart Krippendorff: Jefferson und Goethe, Hamburg (Europäische Verlangsanstalt/Rotbuch) 2001, ISBN 3-43450-210-6 (alles was man von Lehrern über den Politiker und kritischen Zeitgenossen G. nicht erfährt!)
- Ettore Ghibellino: Goethe und Anna Amalia – eine verbotene Liebe, A.J. Denkena-Verlag, Weimar 2003, ISBN 3-936177-02-3
- Peter Matussek: Goethe zur Einführung, Hamburg: Junius, 2002, 2. Aufl., ISBN 3885069725
Weblinks
Originaltexte
- [http://gutenberg.spiegel.de/autoren/goethe.htm Texte aus dem kommerziellen Projekt Gutenberg] (siehe auch: Projekt Gutenberg-DE)
- [http://www.sternenfall.de Gedichte von J. W. Goethe] als HTML/PDF, Verzeichnisse, Wörterbuch (Sternenfall.de)
- [http://corpus.en.kyushu-u.ac.jp/ Goethe-Corpus Für Suche nach Textstellen in Werken und Briefen]
- [http://sciencesoft.at/index.jsp?link=literature&book=Faust1&lang=de Faust I] HTML/XML Version, inklusive Suchfunktion
- [http://literaturnetz.org/autoren/johann_wolfgang_von_goethe Werke von Goethe] im Literaturnetz
- [http://www.digbib.org/Johann_Wolfgang_von_Goethe_1749/ Goethe-Corpus in der freien digitalen Bibliothek]
- [http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbuecher/gwb/wbwelcome Goethe-Wörterbuch online]
Weitere Links
- [http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=800 Dieter Borchmeyer: Schnellkurs Goethe]: Knapper und konkreter Überblick über Goethes Leben an den Wirkungsstätten Frankfurt, Leipzig, Straßburg, Italien und Weimar, sowie Beschreibung seiner wichtigsten Dichtungen und nichtpoetischen Schriften vor dem Hintergrund der Zeitgeschichte.
- [http://weias.ub.uni-weimar.de:8080/DB=4.1/ Goethe-Bibliographie (Teilbibliographie)]
- [http://www.biblint.de/goethe_galerie.html Kommentierte Goethe-Galerie]
- [http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=433 Zeitgenössische Goethe-Porträts]
- [http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=425 Goethe-Plastiken]
- [http://natune.net/zitate/autor/Johann+Wolfgang+von+Goethe Zitate von Goethe]
- [http://www.thorwalds-internetseiten.de/weltbgoetbio.htm Inhaltsübersicht der Goethe-Biografie Karl Otto Conradys, Schwerpunkt: Das Weltbild Goethes]
- [http://www.ub.fu-berlin.de/internetquellen/fachinformation/germanistik/autoren/multi_fgh/goethe/index.html Linksammlung der FU Berlin]
- [http://www.goethe-gesellschaft.de Goethe-Gesellschaft in Weimar e.V.]
- [http://www.goethe-museum.com/ Goethe-Museum]
- [http://home.tu-clausthal.de/~gpij Stationen von Goethes Harzreise im Jahre 1784]
- [http://www.bad-bad.de/elsass/goethe.htm Auf den Spuren Goethes im Elsass]
- [http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=1732 Goethe-Denkmäler und Goethe-Erinnerungsorte auf Postkarten]
- [http://www.univie.ac.at/sternberg/ Das Sternberg-Projekt]
- [http://www.kobuli.de/goethe/index.html Maximen und Reflexionen in zufälliger Reihenfolge] (Diesen Link bitte in neuem Browserfenster öffnen)
- [http://www.seilnacht.tuttlingen.com/Lexikon/goethe1.htm Die Farbenlehre Goethes]
- [http://www.garten-literatur.de/Leselaube/goethe/goethe1_gartenfreund.htm Goethe als Gartenfreund, Botaniker und Naturwissenschaftler]
- [http://www-public.tu-bs.de:8080/~wittram/reisen/Th90/goethe.html Geheimaktion der DDR – Goethes Gebeine wurden 1970 konserviert] Braunschweiger Zeitung 18. März 1999
- [http://lorsbach.filo.de/goethe/index.html Goethe und der Orientalist Georg Wilhelm Lorsbach]/Goethe, Lorsbach und ihr Werk „West-östlicher Divan“
- [http://goethe.chadwyck.com/ Weimarer Ausgabe]
- [http://www.rg.fr.bw.schule.de/stewe/faecher/deutsch/goethe/index.htm Literarischer Reiseführer zu Goethe]
- [http://www.anna-amalia.de/ Freimaurerloge Anna Amalia zu den drei Rosen]
- [http://www.angelfire.com/poetry/seidel/ Goethe und sein "Blitz page" Philipp Seidel - Zur Homosexualität des Dichterfürsten]
Goethe, Johann Wolfgang von
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als:Johann Wolfgang von Goethe
ja:ヨハン・ヴォルフガング・フォン・ゲーテ
ko:요한 볼프강 폰 괴테
simple:Johann Wolfgang von Goethe
28. AugustDer 28. August ist der 240. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 241. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 125 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
Schaltjahren]
- 489 - Theoderichs Ostgoten-Heer bleibt Sieger über Odoakers Truppen in der Schlacht am Isonzo.
- 1521 - Belgrad fällt nach langer Belagerung an das Osmanische Reich.
- 1833 - Das britische Empire schafft die Sklaverei ab.
- 1914 - Im Seegefecht bei Helgoland versenken die Briten ohne eigene Schiffsverluste drei deutsche Kleine Kreuzer und ein Torpedoboot.
- 1916 - Deutsche Kriegserklärung an Rumänien, Italien wiederum erklärt dem deutschen Kaiserreich den Krieg.
- 1928 - In Paris wird der Briand-Kellogg-Pakt unterzeichnet, der den Angriffskrieg für völkerrechtswidrig erklärt.
- 1941 - Unter dem Vorwurf der Kollaboration mit Nazi-Deutschland verfügt ein Erlass die Deportation aller Russlanddeutschen aus der Wolgadeutschen Republik nach Sibirien und Kasachstan.
- 1963 - In Washington beteiligen sich über 200.000 schwarze und weiße Bürger am Protestmarsch gegen die Rassentrennung. Martin Luther King hält seine berühmte Rede "I have a dream"
- 1990 - Irak erklärt Kuwait zu seiner 19. Provinz.
- 1991 - Mit der Unterzeichnung eines Vertrages über die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Estland, Lettland und Litauen erkennt Deutschland die Unabhängigkeit der drei baltischen Staaten an.
- 1997 - Armenien und Russland unterzeichnen einen Freundschaftsvertrag.
- 2000 In Arusha (Tansania) wird ein Friedensvertrag für Burundi unterzeichnet.
- 2003 - In Deutschland legt die Kommission für die Nachhaltigkeit in der Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme ihren Abschlussbericht vor.
Wirtschaft
- 2004 - Zusammenschluss der Maklerverbände VDM und RDM zum Immobilien Verband Deutschland
Wissenschaft und Technik
Immobilien Verband Deutschland
- 1789 - Wilhelm Herschel entdeckt den Saturn-Mond Enceladus.
- 1831 - Von Michael Faraday vorgenommene Experimente führen zur seiner Entdeckung der elektromagnetischen Induktion.
- 1845 - In den USA erscheint die erste Ausgabe der populärwissenschaftlichen Zeitschrift Scientific American.
- 1949 - Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung wird gegründet.
Kultur
- 1724 - Uraufführung der Oper "Andromaca" von Antonio Caldara am Teatro della Favorita in Wien.
- 1850 - Die Oper "Lohengrin" von Richard Wagner wird im Großherzoglichen Hoftheater Weimar uraufgeführt.
- 1927 - Der Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main wird erstmals verliehen.
- 1981 - Mit einem Festakt wird die Alte Oper in Frankfurt am Main wiedereröffnet.
Religion
Katastrophen
- 1988 - Ramstein, Deutschland. Drei Düsenjets der italienischen Kunstflugstaffel Frecce Tricolori stoßen bei einer Flugshow auf dem Stützpunkt Ramstein Air Base zusammen. Während zwei der Jets im Bereich des Rollfeldes aufprallen, stürzt eine Maschine in die Zuschauermenge. Von den über 300.000 Zuschauern sterben 31 sofort, in der Folge 39 weitere. Über 500 wurden verletzt.
- 1993 - Chorog, Tadschikistan. Entführer zwingen den Piloten einer Jakowlew Jak-40 der Tajikistan Airlines, die überladene Verkehrsmaschine zu starten. Diese kann nicht abheben, schießt über die Startbahn hinaus und stürzt in ein Flussbett. 82 Menschen sterben, vier können gerettet werden.
- 2005 - In den USA verwüstet der Hurrikan Katrina die Küstenregionen des Golfes von Mexico. In New Orleans kommt es zu Dammbrüchen, worauf hin die Stadt zu ca. 80% überschwemmt wird. Es wird von über 1000 Toten ausgegangen.
Sport
- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1966 - Rudi Altig wird Straßenweltmeister der Radprofis.
Geboren
Rudi Altig
- 1025 - Go-Reizei, 70. Kaiser von Japan
- 1476 - Kano Motonobu, japanischer Maler
- 1496 - Konrad Heresbach, deutscher Humanist
- 1592 - George Villiers, Herzog von Buckingham, Minister unter den englischen Königen Jakob I. und Karl I.
- 1714 - Anton Ulrich, Prinz von Braunschweig
- 1749 - Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter
- 1798 - Harro Paul Harring, Revolutionär, Dichter und Maler
- 1800 - Dietrich Wilhelm Landfermann, deutscher Pädagoge und Demokrat
- 1801 - Antoine-Augustin Cournot, französischer Mathematiker und Wirtschaftstheoretiker
- 1802 - Karl Simrock, deutscher Schriftsteller
- 1810 - Carl August Haupt, deutscher Komponist
- 1810 - Constant Troyon, französischer Maler
- 1812 - Rudolf von Alt, österreichischer Maler
- 1814 - Sheridan Le Fanu, irischer Schriftsteller
- 1825 - Karl Heinrich Ulrichs, Vorkämpfer der Schwulen-Bewegung
- 1827 - Teresa Milanollo, italienische Komponistin und Violonistin (gest. 1904)
- 1831 - Ludvig Norman, schwedischer Komponist
- 1833 - Edward Burne-Jones, englischer Künstler
- 1838 - Abraham Kuhn, elsässischer Arzt und Professor
- 1841 - Julius Stinde, deutscher Chemiker, Journalist und Schriftsteller
- 1867 - Umberto Giordano, italienischer Komponist
- 1876 - Heinrich Wolfgang Seidel, deutscher Schriftsteller
- 1878 - Hermann Essig, deutscher Dramatiker, Erzähler und Lyriker
- 1884 - Christian Stock, deutscher SPD-Politiker und erster Ministerpräsident von Hessen
- 1886 - Robert Hohlbaum, österreichischer Schriftsteller
- 1892 - Augustin Souchy, deutscher Anarchist
- 1894 - Karl Böhm, österreichischer Dirigent
- 1896 - Liam O'Flaherty, irischer Schriftsteller
- 1897 - Charles Boyer, französischer Schauspieler
- 1901 - Paul Henry Lang, US-amerikanischer Musikwissenschaftler
- 1903 - Bruno Bettelheim, US-Psychoanalytiker und Kinderpsychologe
- 1908 - Robert Merle, französischer Schriftsteller und Romancier
- 1908 - Wilhelm Urban, deutscher Politiker, SPD-MdB 1961-1969
- 1910 - Tjalling Koopmans, niederländisch-US-amerikanischer Ökonom
- 1911 - Joseph Luns, niederländischer Politiker
- 1916 - Jack Vance, amerikanischer SF-Autor
- 1919 - Godfrey N. Hounsfield, britischer Ingenieur, einer der Väter der Computertomografie, Nobelpreis 1979
Computertomografie
Computertomografie
- 1921 - Alfred Lengert, deutscher Schauspieler
- 1923 - Fernando Rielo, spanischer Philosoph
- 1924 - Janet Frame, neuseeländische Schriftstellerin
- 1925 - Billy Grammer, US-amerikanischer Musiker
- 1925 - Jurij Trifonow, sowjetischer Schriftsteller
- 1927 - Horst Vetter, deutscher Politiker und Berliner Senator
- 1928 - Karl Michael Vogler, deutscher Schauspieler
- 1929 - Ivan Nový tschechischer Schriftsteller und Publizist
- 1938 - Clem Cattini, britischer Musiker
- 1938 - Paul Martin, kanadischer Politiker, Premierminister von Kanada
- 1940 - Christian Ludwig Attersee, österreichischer Maler
- 1942 - Lothar Meid, deutscher Musiker
- 1942 - José Eduardo dos Santos, Staatschef von Angola
- 1942 - David Soul, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1943 - Ann Honey Lantree, britische Musikerin
- 1946 - Ken Abdrews, britischer Musiker
- 1946 - Bob Beamon, amerikanischer Weitspringer, Olympiasieger 1968
- 1946 - Anders Gärderud, schwedischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1947 - Emlyn Hughes, englischer Fußballspieler
- 1948 - Daniel Seraphine, US-amerikanischer Musiker
- 1951 - Dieter Bast, deutscher Fußballspieler
- 1951 - Wayne Osmond, US-amerikanischer Musiker
- 1952 - Wendelin Wiedeking, Deutscher Automobilmanager
- 1953 - Dietmar Jakobs, deutscher Fußballspieler
- 1960 - Leroy Chiao, US-amerikanischer Astronaut
- 1965 - Satoshi Tajiri, japanischer Pokémon-Gründer
- 1965 - Shania Twain, kanadische Musikerin
- 1968 - Jo van Nelsen, deutscher Regisseur und Sänger
- 1971 - Todd Eldredge, US-amerikanischer Eiskunstläufer
- 1974 - Carsten Jancker, deutscher Fußballspieler
- 1974 - Tyree Washington, US-amerikanischer Leichtathlet
- 1979 - Robert Hoyzer, deutscher Fußball-Schiedsrichter (Auslöser des Schiedsrichter-Skandals 2005)
Gestorben
Schiedsrichter-Skandals 2005
Schiedsrichter-Skandals 2005
Schiedsrichter-Skandals 2005
- 388 - Magnus Maximus, Kaiser im Westen des Römischen Reichs
- 430 - Aurelius Augustinus, Kirchenlehrer
- 770 - Kōken, 46. und 48. Kaiserin von Japan
- 876 - Ludwig der Deutsche, fränkischer König
- 995 - Heinrich II. (Bayern), Herzog von Bayern, genannt "der Zänker"
- 1481 - Alfons V. (Portugal), König von Portugal aus dem Hause Avis
- 1580 - Anton Brus von Müglitz, Bischof von Wien und Erzbischof von Prag
- 1593 - Ludwig, Herzog von Württemberg
- 1612 - John Smyth, britischer Priester, Baptist
- 1645 - Hugo Grotius, niederländisch-deutscher Naturrechtsphilosoph
- 1686 - Hans Karl Graf von Königsmarck, deutsch-schwedischer Offizier, Malteserritter und Abenteurer
- 1705 - Georg Wilhelm, Herzog des Fürstentums Calenberg und Herzog des Fürstentums Lüneburg
- 1793 - Adam-Philippe de Custine, französischer General
- 1797 - Joseph Wright, britischer Maler
- 1834 - Johann Heinrich Karl Hengstenberg, Kirchenliederdichter
- 1839 - François Régis de la Bourdonnaye, französischer Minister
- 1839 - William Smith, englischer Ingenieur und Geologe
- 1858 - Tannatt William Edgeworth David, britischer Polarforscher und Bergsteiger
- 1862 - Albrecht Adam, deutscher Schlachtenmaler
- 1863 - Eilhard Mitscherlich, deutscher Chemiker und Mineraloge
- 1867 - Carl Joseph Anton Mittermaier, deutscher Jurist, Publizist und Politiker
- 1888 - Georg Beseler, deutscher Jurist und Politiker
- 1914 - Anatoli Konstantinowitsch Ljadow, russischer Komponist
- 1919 - Adolf Schmal, österreichischer Fecht- und Radsportler
- 1928 - Hannah Harriet Chaplin, britische Tänzerin und Sängerin, Mutter von Charlie Chaplin
- 1939 - Eugène-Henri Gravelotte, französischer Fechter
- 1942 - Belisario Porras Barahona, mehrfacher Staatspräsident Panamas
- 1951 - Robert Walker, US-amerikanischer Schauspieler
- 1955 - Emmet Till, farbiger amerikanischer Jugendlicher. Ermordet, weil er einer weißen Frau hinterherpfiff.
- 1959 - Bohuslav Martinů, tschechischer Komponist
- 1959 - Raphael Lemkin, Jurist und Friedensforscher
- 1968 - Hans Lenz, deutscher Politiker, MdB und Bundesminister
- 1972 - René Leibowitz, französischer Dirigent, Musikpädagoge, Schriftsteller und Komponist
- 1978 - Robert Shaw, US-amerikanischer Schauspieler
- 1980 - Karl-Georg Graf von Stackelberg, Meinungsforscher, Gründer des EMNID-Instituts
- 1984 - Ali Mohammed Nagib, ägyptischer Politiker, Regierungschef, Staatschef
- 1985 - Ruth Gordon, US-amerikanische Schauspielerin (Harold und Maude)
- 1987 - John Huston, US-amerikanischer Regisseur und Schauspieler
- 1990 - Willy Vandersteen, belgischer Comic-Künstler
- 1995 - Michael Ende, deutscher Schriftsteller
- 2001 - Remy A. Presas, philippinischer Kampfkunst-Trainer
- 2003 - Peter Hacks, deutscher Dramatiker und Schriftsteller
- 2004 - Lina Zimmer, mit 111 Jahren die älteste Frau Deutschlands
- 2004 - Sigi Feigel, schweizerischer Rechtsanwalt
- 2005 - Hans Clarin, deutscher Schauspieler
- 2005 - Christoph Lindert, deutscher Schauspieler
- 2005 - Heinz Werner Hübner, deutscher Journalist
Feier - und Gedenktage
- Heiliger Augustinus (354 - 28. August 430)
- Heiliger Elmar; im 7./8. Jahrhundert Bischof in der Gegend von Lüttich
Siehe auch
- 27. August - 29. August
- 28. Juli - 28. September
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0828
ja:8月28日
ko:8월 28일
simple:August 28
th:28 สิงหาคม
1749
- 4. Februar: Uraufführung der Oper Artaserse von Niccolò Jommelli am Teatro Argentina in Rom
Kultur
- Die Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel wird uraufgeführt
- Der Meteorit Krasnojarsk (der erste bekannt gewordene Meteoritenfund in Russland) fällt auf die Erde
- 13. Januar: Maler Müller, deutscher Maler, Kupferstecher und Dichter des Sturm und Drang († 1825)
- 17. Januar: Vittorio Alfieri, italienischer Dichter († 1803)
- 24. Januar: Charles James Fox, britischer Politiker († 1806)
- 29. Januar: Christian VII., König von Dänemark und Norwegen († 1808)
- 22. Februar: Johann Nikolaus Forkel, deutscher Musiker und Musikhistoriker († 1818)
- 9. März: Gabriel de Riqueti, comte de Mirabeau, als Abgeordneter des Dritten Standes in den Generalständen eine führende Person der Französischen Revolution
- 10. März: Lorenzo Da Ponte, in den 1780er Jahren Librettin Wien († 1838)
- 28. März: Pierre Simon Laplace, französischer Mathematiker und Astronom († 1827)
- 5. Mai: Jean Frédéric Edelmann, elsässischer Komponist († 1794)
- 17. Mai: Edward Jenner, englischer Landarzt und Immunologe († 1823)
- 15. Juni: Georg Joseph Vogler, deutscher Komponist, Organist, Priester, Musikpädagoge und Musiktheoretiker († 1814)
- 28. August: Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter und Gelehrter († 1832)
- 1. September: Lorenz Leopold Haschka, österreichischer Lyriker († 1827)
- 7. September: Anton Sprickmann, deutscher Schriftsteller und Jurist († 1833)
- 8. September: Marie Thérèse Louise von Savoyen-Carignan, Ehefrau von Louis Alexandre Stanislaus von Bourbon
- 11. September: Justus Perthes, gründete 1785 in Gotha einen geografischen Verlag, welcher speziell durch seine Karten, Globen und Atlanten weltweite Anerkennung erlangte († 1816)
- 19. September: Jean-Baptiste Joseph Delambre, französischer Astronom († 1822)
- 25. September: Abraham Gottlob Werner, deutscher Mineraloge († 1817)
- 3. November: Daniel Rutherford, schottischer Chemiker († 1819)
- 17. November: Johann Erich Biester, deutscher Philosoph († 1815)
- 17. Dezember: Domenico Cimarosa, italienischer Opernkomponist († 1801)
- 24. Dezember: Karl Gottfried Hagen, deutscher Universalgelehrter († 1829)
- 8. März: Nicolas Frèret, französischer Historiker ( - 1688)
- 10. April: Gottfried Anshelm von Lindenau, Rittergutsbesitzer ( - 1693)
- 11. Juni: Johann Bernhard Bach d. Ä., deutscher Komponist ( - 1676)
- 17. Juli: Samuel Hentzi, Schweizer Revolutionär ( - 1701)
- 14. Oktober: Franz Freiherr von der Trenck, preußischer Offizier und Freischärler ( - 1711)
- 27. November: Gottfried Heinrich Stölzel, deutscher Komponist und Musiktheoretiker ( - 1690)
- 19. Dezember: Francesco Antonio Bonporti, italienischer Priester und Komponist ( - 1672)
ko:1749년
22. MärzDer 22. März ist der 81. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 82. in Schaltjahren) - somit bleiben 284 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 238 - Gordianus I. und sein Sohn Gordianus II. werden als römischer Kaiser bzw. Mitregent ernannt.
- 1499 - Gefecht am Bruderholz (Schwabenkrieg)
- 1848 - Bestattung der Märzgefallenen in Berlin; zweite Verbeugung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV.
- 1939 - Zweiter Weltkrieg: Truppen der deutschen Wehrmacht besetzen Klaipėda in Litauen.
- 1944 - in Ungarn wird eine deutschfreundliche Regierung unter Döme Sztójay eingesetzt.
- 1945 - Bei der Bombardierung Hildesheims werden der Dom und die historische Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern fast vollständig zerstört.
- 1945 - Die Arabische Liga wird in Kairo zwecks außenpolitischer Zusammenarbeit und friedlicher Beilegung gegenseitiger Konflikte gegründet .
- 1946 - Gründung der „Deutschen Konservativen Partei – Deutschen Rechtspartei“ DKP-DRP als Fusion der „Deutschen Aufbau-Partei“ und der „Deutschen Konservativen Partei“.
- 1962 - Der Grundwehrdienst wird in Deutschland auf 18 Monate verlängert.
- 1965 - Nicolae Ceauşescu wird Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Rumäniens.
- 1966 - Konrad Adenauer gibt den CDU-Parteivorsitz ab
- 1968 - Finnland. Mauno Koivisto wird Ministerpräsident.
- 1974 - Der Bundestag beschließt das Volljährigkeitsalter zum 1. Januar 1975 von 21 auf 18 Jahre herabzusetzen.
- 1993 - Volksrepublik China. Jiang Zemin wird Staatspräsident.
- 1999 - Estland. Mart Laar wird wieder Regierungschef.
- 2001 - Benin. Staatspräsident Mathieu Kérékou wird in seinem Amt bestätigt.
- 2003 - Weltweit werden Friedensdemonstrationen gegen den von den USA und ihren Verbündeten geführten Irak-Krieg abgehalten.
- 2004 - Der Gründer der radikalislamischen Hamas-Bewegung, Scheich Ahmad Jassin, wird am frühen Morgen bei einem Angriff israelischer Kampfhubschrauber in Gaza-Stadt getötet.
Wirtschaft
- 1765 - Das britische Parlament verabschiedet die Stamp Act über die Besteuerung der nordamerikanischen Kolonien.
- 1989 - Das Basler Übereinkommen zur Kontrolle der grenzüberschreitenden Abfallwirtschaft wird in Basel zur Unterzeichnung aufgelegt.
Wissenschaft und Technik
- 1911 - In Kiel läuft die „Kaiser“ als das erstes mit Turbinen angetriebenes Linienschiff der Welt vom Stapel.
- 1935 - Vom Funkturm Berlin wird das erste reguläre Fernsehprogramm der Welt abgestrahlt.
Kultur
- 1836 - Uraufführung der Oper I Briganti von Saverio Mercadante am Théâtre Italien in Paris.
- 1854 - Uraufführung der Oper Die Nibelungen von Heinrich Dorn in Weimar.
- 1963 - In Großbritannien erscheint die erste LP der Beatles: Please Please Me.
- 1994 - Steven Spielbergs Holocaust-Drama „Schindlers Liste“ wird mit sieben Academy Awards ausgezeichnet.
Religion
- 1312 - Papst Klemens V. hebt den Templerorden auf.
Katastrophen
- 1952 - In Frankfurt am Main verunglückt eine DC-6 der KLM während der Landung wegen starken Nebels und heftigem Regen. 42 der 47 Menschen an Bord sterben.
- 1955 - Nahe Honolulu, Hawaii, prallt ein Flugzeug der US Navy gegen die Klippen, wobei alle 66 Personen an Bord sterben.
- 1992 - In New York stürzt eine Fokker F-28 der USAir wegen vereister Tragflächen beim Start ab. Von 51 Menschen an Bord sterben 27.
- 2005 - In dem US Staat Minnesota läuft der Schüler Jeffrey Weise der örtlichen Highschool Amok. Er erschiesst zuhause zuerst seinen Grossvater und dessen Lebensgefährtin, führte danach das Massaker in der Schule weiter. Fazit: 10 Tote, inklusive dem Täter.
Sport
- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1986 - Trevor Berbick gewinnt seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Pinklon Thomas in Las Vegas durch einen Sieg nach Punkten.
Geboren
Las Vegas
Las Vegas
- 1212 - Go-Horikawa, 86. Kaiser von Japan
- 1459 - Maximilian I., Kaiser des Heiligen Römischen Reichs
- 1599 - Anton van Dyck, flämischer Maler
- 1609 - Johann II. Kasimir, polnischer König
- 1663 - August Hermann Francke, deutscher Theologe und Sozialpädagoge
- 1688 - Joachim Daniel von Jauch, deutscher Ingenieuroffizier und Architekt
- 1699 - Johann Georg von Langen, deutscher Forst- und Oberjägermeister
- 1720 - Nicolas-Henri Jardin, französischer Architekt
- 1728 - Anton Raphael Mengs, deutscher Maler
- 1750 - Gustav Graf von Schlabrendorf, politischer Schriftsteller
- 1763 - Eva König, Frau von Gotthold Ephraim Lessing
- 1768 - Jean Baptiste Joseph Fourier, französischer Mathematiker und Physiker
- 1785 - Adam Sedgwick, britischer Begründer der modernen Geologie
- 1786 - Joachim Lelewel, polnischer Historiker und Freiheitskämpfer
- 1797 - Wilhelm I., deutscher Kaiser
- 1799 - Friedrich Wilhelm August Argelander, deutscher Astronom
- 1858 - Adolph Hoffmann, Abgeordneter im Reichstag
- 1858 - Hans Meyer (Afrikaforscher), deutscher Geograph und Verleger
- 1863 - Albertine Assor, Mitbegründerin der evangelisch-freikirchlichen Diakonie
- 1868 - Robert Andrews Millikan, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1871 - Franz Adam Beyerlein, deutscher Schriftsteller
- 1873 - Ole Hjellemo, norwegischer Komponist
- 1875 - Hans Grimm, deutscher Schriftsteller und Publizist
- 1877 - Waldemar Mitscherlich, deutscher Staatswissenschaftler
- 1878 - Michel Théato, luxemburgischer Leichtathlet
- 1885 - Eugen Fürst zu Oettingen-Wallerstein, deutscher Politiker
- 1887 - Chico Marx, US-amerikanischer Schapieler und Komiker
- 1903 - Jochen Klepper, deutscher Erzähler
- 1908 - Hernando Téllez, kolumbianischer Schriftsteller
- 1909 - Nathan Rosen, amerikanisch-israelischer Physiker
- 1911 - Blue Barron, US-amerikanischer Bandleader
- 1912 - Karl Malden, US-amerikanischer Schauspieler
- 1912 - Agnes Martin, US-amerikanische Künstlerin
- 1912 - Martha Mödl, deutsche Opernsängerin (Sopran)
- 1921 - Johnny Bruck, deutscher Zeichner und Photolithograph
- 1921 - Nino Manfredi, italienischer Schauspieler
- 1923 - Marcel Marceau, französischer Pantomime
- 1925 - Wolfgang Bächler, deutscher Schriftsteller (Gruppe 47)
- 1928 - Käte Jaenicke, deutsche Schauspielerin
- 1930 - Stephen Sondheim, US-amerikanischer Musicalkomponist und -texter
- 1931 - Burton Richter, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1931 - William Shatner, kanadischer Schauspieler und Autor
- 1933 - Eveline Hasler, schweizerische Schriftstellerin
- 1936 - Ria Keel-Traber, schweizerische Textilkünstlerin
- 1936 - Roger Whittaker, kenianischer Sänger
- 1937 - Armin Hary, deutscher Leichtathlet und Olympiasieger
- 1937 - Johnny Fergson, US-amerikanischer Sänger
- 1937 - Angelo Badalamenti, Komponist für Fernsehserien
- 1941 - Bruno Ganz, schweizerischer Schauspieler
- 1942 - Bernd Herzsprung, deutscher Schauspieler
- 1943 - George Benson, US-amerikanischer Jazz-Gitarrist und Sänger
- 1943 - Keith Relf, britischer Musiker
- 1944 - Jeremy Clyde, britischer Musiker
- 1944 - Tony McPhee, britischer Musiker
- 1945 - Chuck Jackson, US-amerikanischer Sänger
- 1947 - André Heller, österreichischer Sänger, Autor und Aktionskünstler
- 1947 - Harry Vanda, niederländischer Musiker
- 1947 - Jelena Hoffmann, SPD-MdB seit 1994
- 1947 - Patrick Olive, britischer Musiker
- 1948 - Andrew Lloyd Webber, britischer Musiker und Komponist
- 1948 - Bernard Dietz, deutscher Fußballspieler
- 1948 - Randy Hobbs, britischer Musiker
- 1949 - Fanny Ardant, französische Schauspielerin
- 1950 - Goran Bregovic, bosnischer Musiker
- 1950 - Hugo Egon Balder, deutscher Schauspieler und Kabarettist
- 1952 - Francesco Clemente, italienischer Maler
- 1952 - Janez Potočnik, slowenischer Politiker und EU-Kommissar
- 1954 - Ute Schäfer, deutsche SPD-Politikerin, Ministerin in NRW
- 1955 - Andreas Hauffe, deutscher Autor
- 1960 - Annette Ramelsberger, deutsche Journalistin
- 1961 - Hubert Kah, deutscher Musiker und Produzent
- 1961 - Ingolf Roßberg, Oberbürgermeister von Dresden
- 1967 - Jan Udo Holey, deutscher Autor
- 1967 - Mario Cipollini, italienischer Radrennfahrer
- 1970 - Hwang Young-Cho, koreanischern Marathonläufer
- 1970 - Leontien Zijlaard-van Moorsel, niederländische Radrennfahrerin und Olympiasiegerin
- 1970 - Mariah Carey, US-amerikanische Sängerin
- 1976 - Reese Witherspoon, US-amerikanische Schauspielerin
- 1978 - Heinz Winckler, südafrikanischer Sänger
- 1979 - Silvano Beltrametti, schweizerischer Ex-Skirennläufer
- 1981 - Imre Szabics, ungarischer Fußballspieler
Gestorben
- 1081 - Boleslaw II., König von Polen
- 1471 - Georg von Podiebrad, König von Böhmen
- 1540 - Hans Kohlhase, Bürger und Kaufmann in Cölln an der Spree (heute Berlin)
- 1687 - Jean-Baptiste Lully, italienischer Komponist
- 1758 - Jonathan Edwards, US-amerikanischer Prediger
- 1767 - Johann Peter Süßmilch, deutscher Pfarrer und Statistiker
- 1772 - John Canton, englischer Physiker
- 1777 - Maxim Sosontowitsch Beresowski, russischer Komponist
- 1832 - Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter und Naturwissenschaftler
- 1851 - Göran Wahlenberg, schwedischer Botaniker
- 1852 - Sir John Harvey, britischer General und Kolonialadministrator
- 1874 - Richard Brenner, deutscher Afrikaforscher
- 1880 - Anton von Stabel, Regierungschef, Justiz- und Außenminister in Baden
- 1916 - Ferdinand Fellner d. J., österreichischer Architekt
- 1925 - Julian Balthasar Marchlewski, Politiker und Mitgründer des Spartakusbundes
- 1929 - Anton Beer-Walbrunn, deutscher Komponist
- 1931 - Hermann Kutter, bedeutender evangelischer Theologe in der Schweiz
- 1935 - Alexander Moissi, österreichischer Schauspieler
- 1946 - Clemens August Graf von Galen, deutscher Bischof und Kardinal
- 1951 - Peter August Böckstiegel, Maler
- 1951 - Willem Mengelberg, niederländischer Dirigent
- 1952 - Uncle Dave Macon, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1963 - Cilly Aussem, deutsche Tennisspielerin
- 1965 - Wilhelm Schapp, deutscher Philosoph und Jurist
- 1969 - Ernst Deutsch, deutscher Schauspieler
- 1969 - Gerhard Fritsch, österreichischer Schriftsteller
- 1974 - Edward Molyneux, französischer Modedesigner
- 1974 - Roland Rohlfs, Testpilot
- 1975 - Paul Verhoeven, deutscher Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor
- 1976 - Hans Thirring, österreichischer Physiker
- 1979 - Paul Nevermann, deutscher Jurist und Politiker, Bürgermeister von Hamburg
- 1986 - Mark Dinning, US-amerikanischer Sänger
- 1986 - Michele Sindona, italienischer Rechtsanwalt und Bankier
- 1993 - Gret Palucca, deutsche Tänzerin und Tanzpädagogin
- 1995 - Henri Xhonneux, belgischer Filmemacher
- 2000 - Max Epstein, US-amerikanischer Klezmer-Musiker
- 2001 - Sabiha Gökçen, Kampfpilotin
- 2001 - William Hanna, US-amerikanischer Zeichentrickfilmer und Produzent
- 2002 - Rudolf Baumgartner, Schweizer Violinist und Dirigent
- 2003 - Gordian Troeller, luxemburgischer Dokumentarfilmer
- 2003 - Harry Fisher, Interbrigadist im spanischen Bürgerkrieg und Friedensaktivist
- 2004 - Ahmad Jassin, führenden Begründer der militanten Hamas
- 2005 - Josefine Hawelka, Wiener Kaffeehauselegende
- 2005 - Kenzo Tange, japanischer Architekt
- 2005 - Jeffrey Weise, amerikanischer Amokläufer
Feier- und Gedenktage
- Weltwassertag (UNO)
Siehe auch
- 21. März - 23. März
- 22. Februar - 22. April
- Historische Jahrestage - Zeitskala - Osterdatum
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0322
ja:3月22日
ko:3월 22일
simple:March 22
th:22 มีนาคม
1832
- 21. Februar: Entdeckung von Grahamland
- 27. Mai: Hambacher Fest
- 26. November: In New York geht die erste Straßenbahn der Welt, eine Pferdebahn, in Betrieb.
- Grundgesetze der Elektrolyse, später als Faradaysche Gesetze bezeichnet, werden entdeckt
Kultur
- 7. Februar: Uraufführung der Oper I Normanni a Parigi von Saverio Mercadante in Turin
- 16. Februar: Uraufführung der Oper Der Lastträger an der Themse von Conradin Kreutzer in Prag
- 16. März: Uraufführung der Oper Beatrice di Tenda von Vincenzo Bellini am Teatro la Fenice in Venedig
- 12. Mai: Uraufführung der Oper L'elisir d'amore (Der Liebestrank) von Gaetano Donizetti am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
- 1. Oktober: Uraufführung des Militärschauspiels His First Campaign von Adolphe Adam im Covent Garden in London
- 5. November: Uraufführung des historischen Melodrams The Dark Diamond von Adolphe Adam im Covent Garden in London
- 6. Januar: Gustave Doré, französischer Maler und Graphiker († 1883)
- 13. Januar: Horatio Alger, US-amerikanischer Autor († 1899)
- 23. Januar: Édouard Manet, französischer Maler († 1883)
- 25. Januar: Paul Bronsart von Schellendorff, preußischer General und Kriegsminister († 1891)
- 27. Januar: Lewis Carroll, britischer Schriftsteller, Mathematiker und Fotograf († 1898)
- 28. Januar: Franz Wüllner, deutscher Komponist und Dirigent († 1902)
- 15. Februar: Nicolás Ruiz Espadero, kubanischer Pianist und Komponist († 1890)
- 18. Februar: Octave Chanute, amerikanischer Eisenbahningenieur und Luftfahrt-Pionier († 1910)
- 22. Februar: Alexander Meyer, deutscher Journalist, Liberaler und Freihändler
- 1. März: Ludwig Franzius, Baudirektor für Weserkorrektion († 1903)
- 1. März: Friedrich Grützmacher, deutscher Komponist und Cellist († 1903)
- 1. März: Josef Matras, österreichischer Schauspieler und Sänger († 1887)
- 12. März: Charles Cunningham Boycott, britischer Gutsverwalter in Irland († 1897)
- 12. März: Charles Friedel, französischer Chemiker († 1899)
- 18. März: Wenzel Lustkandl, österreichischer Politiker und Jurist († 1906)
- 4. April: Fedor Alexis Flinzer, deutscher Autor und Pädagoge († 1911)
- 8. April: Alfred Graf von Waldersee, Generalfeldmarschall Preußens († 1904)
- 14. April: Herbert Viktor Anton Pernice, Jurist († 1875)
- 15. April: Wilhelm Busch, deutscher Dichter, Maler und Zeichner († 1908)
- 5. Mai: Lazarus Immanuel Fuchs, deutscher Mathematiker († 1902)
- 20. Mai: Garretson W. Gibson, ehemaliger Präsident Liberias († 1910)
- 21. | | |